Hanspeter Thür, der Datenschutzbeauftragte des Bundes, geht gegen die neuen Angebote der Handelsregisterämter von Zürich und Basel-Stadt vor. Das bestätigt er gegenüber der Zeitung «Der Sonntag». Die beiden Ämter ermöglichen es seit diesem Sommer, PDF-Scans der beim Amt hinterlegten Dokumente online abzufragen. Das geht dem Datenschützer zu weit, wie er erklärt. Die gescannten Unterlagen enthalten oft persönliche Daten von Personen aus dem Umfeld der Firmen. Auch die kantonalen Datenschützer der beiden Kantone beschäftigen sich inzwischen mit dem Fall. Kein Verständnis dafür haben die Amtsleiter der Handelsregisterämter. Es sei schliesslich ihre gesetzliche Aufgabe, diese Dokumente der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.