Basel im Gespräch

Debatte um Matthäuskirche wird weitergeführt

Der Polizeieinsatz während der Kundgebung vor der Matthäuskirche steht in der Kritik. (Archiv)

Der Polizeieinsatz während der Kundgebung vor der Matthäuskirche steht in der Kritik. (Archiv)

Am kommenden Montag findet in der Elisabethenkirche eine Debatte zur aktuellen Kontroverse um die Besetzung der Matthäuskirche statt. An der Diskussion wird unter anderen der Leiter des Justiz- und Sicherheitsdepartements Baschi Dürr vertreten sein.

Die Ereignisse rund um die Besetzung der Basler Matthäuskirche haben Basel bewegt. Die Frage des Kirchenasyls, die Argumente und Motive der Befürworter und Gegner der Besetzung, die abgewiesenen abgeführten Asylsuchenden, die dort vergeblich Zuflucht suchten – alles dies löste eine heftige Kontroverse aus. Dabei ging es um den allgemeinen Umgang mit Flüchtlingen und Migration. Die Räumung der Kirche, die darauf folgende unbewilligte Protest-Demo und der Polizeieinsatz mit Gummischrott und Tränengas warfen dabei Fragen der Rechtsstaatlichkeit und Verhältnismässigkeit auf.

Im neuen Diskussionsformat der Offenen Kirche Elisabethen (OKE), das nächsten Montag unter dem Namen «Basel im Gespräch» startet, werden diese Themen debattiert. Unter Leitung des OKE-Coleiters Frank Lorenz diskutieren Vertreter von Behörden und Religionen miteinander und mit dem Publikum. Der Debatte stellen sich der Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartements, Baschi Dürr, der Leiter des Amtes für Migration, Michel Girard, die reformierte Kirchenrätin Brigitte Heilbronner, die Leiterin von «katholisch bl.bs» Sarah Biotti sowie Serhad Karatekin von der Basler Muslimkommission.

Mittels eines offenen Mikrofons wird das Publikum einbezogen: Damit soll ein Beitrag geleistet werden zum zivilgesellschaftlichen Diskurs in Basel, so die Organisatoren. «Basel im Gespräch» wird unterstützt von der Reformierten Kirche Basel-Stadt, dem Präsidialdepartement und der BZ Basel. (bz)

«Basel im Gespräch 1» findet am Montag, 21. März, in der Offenen Kirche Elisabethen statt. Beginn um 18.30, Türöffnung ab 18 Uhr.

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