Basel Tattoo
Dem Basel Tattoo steht nichts mehr im Wege

Lange Zeit war ungewiss, ob das bekannteste Militärfestival der Welt dieses Jahr in Basel stattfinden kann. Nun trafen sich Gegner und Organisatoren an einem Tisch und konnten sich weitgehend einigen.

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Ganz ohne Nebengeräusche ging die Einigung jedoch nicht über die Bühne. So stellten die Rekurrenten einen «Zehn-Punkte-Katalog» mit einigen Forderungen.

Wenn diese Forderungen erfüllt werden, sind die Rekurrenten bereit, ihren Rekurs zurückzuziehen. «Bis Ende August sistieren wir den Rekurs, damit in einigen Bereichen noch vertiefte Abklärungen getroffen werden können», so Thomas Mächler, welcher an forderster Front gegen das Tattoo ankämpfte, gegenüber dem Regionaljournal. «In anderen Bereichen wiederum sind wir uns einig.»

Wichtig für die Tattoo-Gegner sei, dass die Rasenfläche ungenutzt bleibe. Dafür muss nun abgeklärt werden, ob die sanitären Anlagen an einem anderen Ort aufgestellt werden könnten.

Lange Leidenszeit

Lange Zeit war ungewiss, ob das Basel Tattoo überhaupt stattfinden kann. Nachdem die Allmendverwaltung einen ersten Rekurs des Vereins «Heb Sorg zem Glaibasel» ablehnte und somit den Veranstaltern zusicherte, dass der Event auch in den nächsten drei Jahren stattfinden dürfe, zog der Quartierverein das Urteil an die nächsthöhere Instanz, die Baurekurskommission.

Schon damals sagte Rekurrent Mächler gegenüber der bz: «Wir wären bereit gewesen, auf den Rekurs zu verzichten, wenn die Grün- und Mergelfläche frei bleibt.»

Nun scheint für die Organisatoren also das Ende einer langen Leidenszeit in Sicht. (agt)