Mehr Freiräume in Basel

Demonstranten versprayen Stadt und greifen Polizeiauto an

Die Polizei im Einsatz (Symbolbild)

Die Polizei im Einsatz (Symbolbild)

Mehrere 100 Personen sind am Samstagabend in Basel auf die Strasse gegangen. Die Kundgebung war nicht bewilligt. Es kam nach Polizeiangaben zu Angriffen auf ein Polizeiauto sowie Sprayereien. Die Polizei kontrollierte neun Personen und nahm zwei fest

Rund 400 Personen hätten sich am Samstagabend bis kurz vor 21 Uhr vor der Matthäuskirche in Basel versammelt, teilte das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt in der Nacht auf Sonntag mit.

Von dort zog die Menschenmenge zuerst zum Erasmusplatz und dann zum St. Johanns Park weiter. Rund die Hälfte der Teilnehmer marschierte darauf weiter bis zur Dreirosenanlage. Auf der Route seien Fassaden besprayt und Plakate aufgeklebt worden, heisst es im Communiqué weiter.

Beim Erasmusplatz habe eine kleine Gruppe vermummter Personen zudem bei einem zivilen Fahrzeug der Polizei die Heckscheibe eingeschlagen. Die Patrouille habe sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Es seien zudem Laserpointer eingesetzt worden.

Die Kundgebungsteilnehmer demonstrierten nach Polizeiangaben "für mehr Freiräume". Die Demonstration löste sich gegen 1.30 Uhr auf.

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