Grund dafür seien insbesondere die Baumbestände, bestätigt Dirk Leutenegger vom Planungsamt einen Bericht von «Radio Basilisk». Das Gewinnerprojekt des Architekturwettbewerbs des Zürcher Büros Hager Landschaftsarchitekten AG hatte ursprünglich vorgesehen, die bestehenden Bäume zu ersetzen und mit einer zweiten Baumreihe zu ergänzen.

Das Planungsamt und auch die Jury wollten bei den bestehenden Bäumen nämlich keinen Kahlschlag, sondern diese vielmehr möglichst ins neue Konzept integrieren. «Das hat zusätzlichen Abklärungsaufwand nötig gemacht», sagt Leutenegger gegenüber bz. Das Ergebnis der Abklärungen wurde dann nochmals der Jury, die diesbezüglich zahlreiche Empfehlungen abgegeben hatte, vorgelegt.

Bei der Böschung und beim Kiesstrand mussten ebenfalls zusätzliche Abklärungen getrofffen werden. Das alles führt nun zu einer zweijährige Verspätung gegenüber dem ursprünglich vorgesehen Fahrplan. Die beiden vorgesehenen Baumreihen werden im Jahr 2015 auch noch nicht den vom Architekturbüro skizzierten Zustand zeigen. Will man bestehende Bäume erhalten, dürfte das laut Leutenegger länger dauern. Er geht davon aus, dass man im Jahr 2030 den skizzierten Zustand erreicht. (rsn)