Kampf der Stadtteile

Der Baselbieter Baschi kämpft für Grossbasel

Joël von Mutzenbecher, Basil und Baschi.

Joël von Mutzenbecher, Basil und Baschi.

Gross- und Kleinbasel treten in einem Stromsparduell gegeneinander an. Die Anführer Ein Komiker und ein Musiker.

Die Stromspar-Challenge kommt nach Basel. Der Wettkampf «Smart Basil – das Basler Strom-Derby» zwischen Gross- und Kleinbasel startet am 20. August. Das Energieversorgungsunternehmen IWB hat das Konzept dazu entwickelt. Die zwei Stadtteile werden in ihrem Kampf von prominenten Personen vertreten: Der Komiker Joël von Mutzenbecher führt das mindere Basel an. Für Grossbasel kämpft der Musiker und Baselbieter Baschi. Sie sind Kontrahenten und versuchen, ihren Stadtteil zu motivieren. Sinn des Wettbewerbs ist es, für das Stromsparen zu sensibilisieren.

Joël von Mutzenbecher dürfte einen Startvorteil haben. Er ist «born and raised» in Basel, wie er selber sagt. Baschi stammt aus Gelterkinden, was vermutlich nicht ganz so baslerisch wirkt. Baschi gibt das zu. «Ja, ich komme aus dem Baselbiet», sagt er. Aber er kenne Basel gut. Seit fünf Jahren lebe er im Gundeldingen und FCB-Fan sei er auch.

Lars Knuchel, Leiter der Kommunikation der IWB (und Berner), erklärt die Auswahl: «Einen gewissen Bekanntheitsgrad haben wir uns gewünscht. Natürlich war es auch wichtig, dass die Vertreter über die sozialen Medien mit ihren Fans verbunden sind. Das sind wichtige Voraussetzungen für ihre Aufgabe.» Die IWB sei sehr glücklich über die getroffene Auswahl. Knuchel treibt noch vor dem Startschuss des Kampfes einen Keil zwischen Gross- und Kleinbasel: «Das Heu haben die Stadtteile nicht auf der gleichen Bühne!»

Das Derby dauert sechs Wochen. Basel wird in den drei Disziplinen Stromsparen, Energiewissen und Engagement getestet. Insgesamt winken 15 Pokale. Im siegreichen Stadtteil unterstützt die IWB eine wohltätige Organisation mit 10'000 Franken. Jeder Basler kann auf der App «Basil» teilnehmen.

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