Trendfahrzeuge

Der Basler Fahrzeugdschungel wird immer dichter – Wer blickt da noch durch?

Polizisten kontrollieren bei einen Elektroroller die mögliche Höchstgeschwindigkeit.

Polizisten kontrollieren bei einen Elektroroller die mögliche Höchstgeschwindigkeit.

In Basel kann man sich mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen durch die Strassen bewegen. Viele davon sind elektrische Gefährte: von E-Bikes über E-Trottis bis zu Enuus. Doch welche Bedingungen braucht es für welches Fahrzeug?

«Es kommt immer mehr zu Verkehrsunfällen», sagt der stellvertretende Ressortleiter der Kontrollen bei der Verkehrspolizei, Stefan Schnell. Das liegt vor allem auch daran, dass die mobilen Fortbewegungsmöglichkeiten immer vielfältiger werden. Neben den neuen Elektroautos – den Enuus (die bz berichtete) – fahren E-Trottinetts, Pick-up Bikes, verschiedene Elektro-Velos und Motorräder in der Stadt herum.

Bei welchen Fahrzeugen welche notwendigen Dokumente erforderlich sind, bleibt den Lenkerinnen und Lenkern oft unklar. Da Personen also ein Fahrzeug fahren, für welches sie nicht qualifiziert sind, kommt es nicht nur zu Unfällen, sondern auch zu vermehrten Bussen und Verzeigungen.

Notwendige Bedingungen müssen verständlicher vermittelt werden

Gestern Donnerstag setzte die Verkehrspolizei einen Schwerpunkt und kontrollierte solche Trendfahrzeuge, um der Verkehrspolizei, sowie den Lenkerinnen und Lenkern einen Überblick zu verschaffen. So sind einige Bedingungen nur wenig bekannt: Bei Fahrzeugen, die mit Tretunterstützung schneller als 25 Stundenkilometer fahren – Motorfahrräder und Kleinmotorräder – braucht man ein Kontrollschild sowie einen Führerausweis.

Für Leicht-Motorfahrräder, die diese Geschwindigkeit nicht erreichen, muss man mindestens 16 Jahre alt sein oder einen Mofaführerausweis besitzen. «Für Motorfahrräder und Kleinmotorräder sind mehr Dokumente, sowie auch eine Haftpflichtversicherung nötig», sagt Verkehrspolizist Schnell bei der Trendfahrzeugkontrolle. Er sehe aber ein, dass die notwendigen Bedingungen Personen verständlicher vermittelt werden müssen. Das werde nun auch über Social Media stärker versucht.

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