14. Juni 2019
Der Basler Frauenstreik in Bildern – ein historisches Ereignis

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Basel war einer der Hotspots des Frauenstreiks.

Basel war einer der Hotspots des Frauenstreiks.

Kenneth Nars
Die links regierte Grossstadt Basel war einer der Hotspots des Frauenstreiks.
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Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann und Regierungsrätin Eva Herzog solidarisierten sich mit dem Streik.
Sie luden die Mitarbeiterinnen der Kantonsverwaltung zu einer gemeinsamen Pause in den Hof des Rathauses.
Auch die Helvetia an der Mittleren Brücke war im Streikmodus.
«Ein Streik heisst Stillstand. Blockade. Er setzt die Routine für einen Moment aus und zeigt, dass, wenn wir nicht wollen, nichts mehr geht», kündigte eine Sprecherin am Streik an.
Zahlreiche Strassen wurden nach Frauen umbenannt.
Diverse Strassen wurden zu Streikalleen.
Um elf Uhr legten etliche Frauen als Protest die Arbeit nieder.
Zur selben Zeit nahmen ein paar Männer ihre Tätigkeit auf – in der extra für den Frauenstreik eingerichteten Kinderkrippe im Unternehmen Mitte. Damit auch die Mütter für ihre Rechte auf die Strasse gehen konnten.
Über 500'000 Menschen gingen schweizweit auf die Strasse.
Damit hat der Frauenstreik die Erwartungen deutlich übertroffen.
In Basel waren mehrere Zehntausend unterwegs und machten auf akute Probleme aufmerksam.
Der 14. Juni 2019 geht als grösste politische Aktion seit dem Generalstreik 1918 in die Schweizer Geschichte ein.
Mit 500'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich noch mehr Menschen an diesem Aktions- und Streiktag für die Gleichstellung als am Frauenstreik 1991.
Der Tag zeige laut Unia überdeutlcih, dass die Gleichstellung der Geschlechter eine der sozial drängendsten Fragen der Schweiz sei.
Am Claraplatz blockierten tanzende Frauen die Durchfahrt der Trams.
Am Tanz-Flashmob gegen häusliche Gewalt zeigt eine Gruppe von Frauen eine perfekt eingeübte Choreografie.
Frauenstreik in Basel: 14. Juni 2019, Frauenstreik in Basel: Der tanzende Flashmob um 13:00 beim Clarapltz behinderte auch den Tramverkehr
Die Teilnahme in Basel war so gross, dass die Streikenden beim Ausgangspunkt Theaterplatz nicht vom Fleck kamen und der Anfang der Demo bereits bei der Mittleren Brücke war.
Ein eindrückliches Beispiel, wie sehr das Thema die Menschen bewegt.
Der Streikzug wurde dann zweigeteilt.
Basel war einer der Hotspots des Frauenstreiks.
Die Streikzüge konnten sich quer über den Rhein gegenseitig zuwinken.
Der Verkehr in der Innenstadt war stundenlang lahmgelegt.
Am Theaterplatz – Ausgangs- und Endpunkt des historischen Streiks – sprachen zahlreiche Frauen über ihre Erfahrung mit fehlender Gleichstellung.
KimBo, SASA, Mer und Sascha performten den Streiksong.
Der Frauenstreik 2019 hat ganz Basel bewegt. Die Organisatoren und alle Teilnehmenden hoffen, dass die Forderungen, Wünsche und das Engagement auch über den 14. Juni 2019 hinaus getragen werden.

Die links regierte Grossstadt Basel war einer der Hotspots des Frauenstreiks.

Kenneth Nars