Der Basler Marktplatz ist nicht nur alt, er ist in der heutigen Form auch in die Jahre gekommen. Der Belag ist uneben, gibt es Pfützen, gefrieren sie im Winter zu kleinen Eisflächen – und das schreibt sogar das Basler Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) sogar selbst. Jetzt wird die Paradefläche vor dem Rathaus umgebaut. Ab Montag bis in Ende August setzt der Kanton deshalb mehrere Massnahmen um.

Damit nicht der gesamte Marktplatz zur Baustelle wird, geschieht die Sanierung in Etappen. Vom 7. Januar bis 8. März ebnet das Tiefbauamt laut Mitteilung den Veloabstellplatz auf der Seite Marktgasse/Eisengasse ein. Der Abstellplatz soll am Ende der Bauarbeiten mit neuen Veloständern ausgestattet und von allen Seiten zugänglich sein. Zeitgleich bauen die Industriellen Werke Basel (IWB) auf der Seite der beiden Marktbrunnen eine neue Stromleitung für Marktstände und sanieren die bestehende Wasserleitung.

Pause während Fasnacht und andere Veloständer

Während er Fasnacht kommt es zu einem Unterbruch der Arbeiten. Am 1. April geht es weiter, dann beginnt die eigentliche Sanierung der Pflästerung. Der Untergrund wird geebnet, Pflastersteine werden versetzt. Dabei sollen alte Steine möglichst wiederverwendet werden. Ebenso soll das Muster mit den drei Rosetten bestehen bleiben. Auf die Öffnungszeiten der Märkte habe die Baustelle keinen Einfluss, teilt das BVD weiter mit.

Ebenso bleibe die Anzahl der Stände durchgehend gleich. Für die Velofahrer bedarf es allerdings einer zwischenzeitlichen Umgewöhnung: Während Abstellfläche und Marktplatz umgebaut werden, sollen an der Schneidergasse und im Totengässlein provisorische Veloständer eingerichtet werden.