Terror
Der Basler ÖV stoppt für Schweigeminute für die Opfer von Paris

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben alle Bürger Europas dazu aufgerufen, am Montag um 12 Uhr mit einer Schweigeminute der Opfer von Paris zu gedenken. Auch Basel hat an der Schweigeminute teilgenommen.

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Basel: Schweigeminute für die Opfer von Paris
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Ein Passant hält ein Friedenszeichen mit dem Eiffelturm während der Schweigeminute vor dem Rathaus.
Regierungssprecher Marco Greiner und Regierungspräsident Guy Morin vor dem Rathaus.
Rund 60 Personen kamen dem Aufruf der Regierung nach.
Sie legten Blumen und Kerzen vor das Rathaus in Gedenken an die Opfer von Paris.

Basel: Schweigeminute für die Opfer von Paris

Keystone

Der Basler Regierungspräsident Guy Morin und Vizestaatsschreiber Marco Greiner haben am Montagmittag vor dem Rathaus eine Schweigeminute eingehalten. Mit ihnen gedachten rund 60 Personen der Opfer der Anschläge von Paris. In einer Mitteilung schrieb die Regierung: «Es ist ein Zeichen der Verbundenheit mit den Opfern und den Hinterbliebenen der Anschläge von Paris.»

Die Trams und Busse der Basler Verkehrs-Betriebe blieben ebenfalls kurz stehen. Ein Blick in einige Strassen Basels zeigte zur Mittagszeit jedoch, dass offenbar viele Menschen von der Schweigeminuten nichts wussten und nicht inne hielten.

Bereits am Samstag hat der Regierungsrat die gewalttätigen Anschläge in Paris verurteilt. Basel sei solidarisch mit der französischen Bevölkerung und den französischen Behörden. Die Schweigeminute sei auch ein Zeichen gegen den Terror, «der das friedliche Zusammenleben unserer vielfältigen und freien Gesellschaft stören will», heisst es in der Mitteilung weiter.

Basel habe als Grenzkanton eine besonders enge Verbindung zur Bevölkerung und den Behörden des Nachbarlandes Frankreich.

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