Am 11. November 2015 hat der Grosse Rat zur Stärkung der Partnerschaft von Basel-Stadt und Baselland beschlossen, dem Kanton Basel-Landschaft in den Jahren 2016 bis 2019 unter gewissen Vorbehalten einen Entlastungsbeitrag von 80 Millionen Franken auszurichten. Das Referendum gegen dieses Geschäft ist nicht ergriffen worden, die  der Kanton Basel-Stadt in einer Medienmittelung schreibt. Der Grossratsbeschluss wird somit sofort wirksam.

Die Ausrichtung des Entlastungsbeitrags steht unter dem Vorbehalt, dass der Kanton Basel-Landschaft den Universitätsvertrag und die diesbezügliche Immobilienvereinbarung sowie den Kulturvertrag ungekündigt bis mindestens Ende 2019 weiterführt, schreibt der Kanton weiter.

Ein weiterer Vorbehalt sei, dass der Kanton Basel-Landschaft «die Vereinbarungen zur Umsetzung der Pensionskassen-Reform der Universität, zur Impulsinvestition für die ETHZ und zur gemeinsamen Trägerschaft des Swiss TPH nicht ablehnt.» Auch das kommunizierte Raumprogramm der Universität soll gemäss den bisherigen Beschlüssen weitergeführt werden.

Der Entlastungsbeitrag soll helfen, die Finanzlage des Partnerkantons Basel-Landschaft zu verbessern. Er soll zudem verhindern, dass die gemeinsamen Institutionen und somit der gemeinsame Wirtschafts-, Bildungs- und Kulturstandort geschwächt werden.