Dass der FCB heute vor einem wichtigen Spiel steht, geriet gestern Mittag ab 12.45 Uhr fast in Vergessenheit.

Denn die Bekanntgabe und «Vorstellung» von Massimo Ceccaroni als neuer Nachwuchs-Chef der besten Talentschmiede des Landes (Bericht oben) zog das ganze mediale Interesse auf diesen administrativen Wechsel.

«Der Pokal ist der kürzeste Weg, um einen Titel zu gewinnen.» Mit dieser Aussage hat FCB-Trainer Heiko Vogel keine revolutionäre Aussage getätigt. Bereits seine beiden Vorgänger (Christian Gross und Thorsten Fink) pflegten diese Aussage zu machen.

Vor allem, wenn der Gegner – zumindest auf dem Papier – inferior erscheint. Auch wenn Aufsteiger Lausanne gleichklassig ist, so «geht der Gast kaum als Favorit ins Spiel. Und genau dies kann für uns gefährlich werden. Wir alle wissen, dass ein Cupspiel auch über 120 Minuten, plus Elfmeterschiessen, gehen kann», fuhr Vogel fort.

Bayern-Spiel abgehakt

Etwelche Journalisten-Fragen nach dem Gemütszustand seiner Equipe nach der 0:7-Niederlage in München gegen die Bayern führten beim Basler Cheftrainer zu einem Mix von Belustigung und Ungeduld. «Das Spiel ist abgehakt.

Es gilt, nach vorne zu schauen. Und der Cupfinal ist eines unserer Saisonziele», stellte der Deutsche klar.

Bis auf die rekonvaleszenten Spieler Scott Chipperfield und Kay Voser, welche jedoch den Grossteil des Mannschaftstrainings mitmachen, stehen Vogel alle Spieler zur Verfügung.

«Dies ist zu diesem Zeitpunkt der Saison doch ungewöhnlich. Aber für uns eine sehr erfreuliche Tatsache», schloss Vogel seine Ausführungen ab. Und gab zu verstehen, dass «es zwar einige personelle Änderungen geben könnte, doch eine totale Rotation ist nicht vorgesehen».