FCB

Der FC Basel startet sein Trainingslager im sonnigen Spanien

Aleksandar Dragovic geniesst die spanische Wärme.

Aleksandar Dragovic geniesst die spanische Wärme.

Ohne Germano Vailati, dafür mit Stjepan Vuleta und Testspieler Mohamed El Nenny ist der FC Basel am Montag nach Spanien gereist und hat bereits das erste Training absolviert. In der Nähe trainiert auch der nächste Europa-League-Gegner Dnjepropetrowsk.

Rechtzeitig vor dem zweiten Wintereinbruch in der Schweiz hat sich der Tross des FC Basel gestern ins wärmere Spanien aufgemacht. An Bord der Swiss-Maschine von Zürich nach Malaga fehlte Ersatzgoalie Germano Vailati, der sich am Wochenende eine Grippe eingefangen hat. Der Tessiner wird so schnell wie möglich in die andalusische Sonne nachreisen. Vailatis Platz im Flugzeug nahm Stjepan Vuleta (19) ein, dessen Mitkommen nicht vorgesehen war. Doch die angepeilte Ausleihe in die Challenge League zum FC Vaduz hat sich zerschlagen. Für das kroatisch-schweizerische Sturmtalent werde nun nach einer anderen Lösung gesucht, sagt Basels Sportdirektor Georg Heitz.

Nicht im Trainingslager des FCB, aber auch noch nicht definitiv bei der AC Bellinzona sind Pascal Schürpf und Simon Grether. Die Mittelfeldspieler sind mit den Tessinern in die Türkei geflogen. «Es ist noch nichts unterschrieben. Die Spieler und der Klub werden sich erst einmal beschnuppern, dann sehen wir weiter», so Heitz.

Erstmals in Kontakt mit seinen eventuell zukünftigen Teamkollegen kam Mohamed El Nenny. Der 19-jährige Ägypter ist ein defensiver Mittelfeldspieler. In Spanien präsentiert er sich Trainer Murat Yakin und dem Rest der sportlichen Leitung - danach wird über eine allfällige Verpflichtung entschieden.

«Optimale Bedingungen»

Nach der Ankunft in Malaga kurz nach Mittag dislozierte das Team im Bus nach Estepona, wo es die nächsten 11 Tage wohnt und trainiert. FCB-Webmaster Remo Meister meldete am Montag knappe 20 Grad mit leichter Meerbrise. «Hier herrschen optimale Bedingungen», so Meister.

Ganz in der Nähe, genau gesagt eine halbe Autostunde nördlich, logiert Dnjepr Dnjepropetrowsk. Also der ukrainische Spitzenklub, auf den der FC Basel im Februar in den Sechzehntelfinals der Europa League trifft. Gut möglich, dass sich der eine oder andere FCB-Exponent ein Training des Klubs mit dem ehemaligen Basler Samuel Inkoom im Kader ansehen wird. Oder man erkundigt sich bei den Young Boys. Auch die Berner halten ihr Trainingslager in der Region Marbella ab und tragen am 21. Januar ein Testspiel gegen Dnjepr aus.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1