Die Basler dürfen in den Sechzehntelfinals des Schweizer Cups nach Zug reisen. Das Spiel findet entweder am 17. oder 18. September statt.

Der Erstligist FC Zug 94 ist kein Verein mit grosser Vergangenheit. Das 94 in seinem Namen deutet auf das Gründungsjahr 1994 hin – er ist also rund 100 Jahre jünger als der FC Basel.

Wobei dies nur die halbe Wahrheit ist: Denn die Geschichte des Zuger Erstligisten geht auf die Fusion von FC und SC Zug zurück. Und insbesondere der SC Zug kann eine spannende Geschichte vorweisen – die ihn unter anderem mit dem FC Basel verbindet.

Dort nämlich lancierte kein geringerer als FCB-Legende Ottmar Hitzfeld seine zweite Karriere als Trainer, nachdem er seine Aktivzeit beim FC Luzern beendet hatte.   

Schon bei seiner ersten Anstellung bewies der Lörracher sein gutes Gespür und stieg mit dem kleinen Verein direkt in die höchste Schweizer Spielklasse auf. Ein Jahr später zog er weiter – und Zug stieg wieder in die Niederungen ab. 

Seine Heimspiele trägt Zug 94 im Kleinstadion Herti-Allmend aus, auf der anderen Strassenseite liegt die Bossard-Arena, Heimstätte des EV Zug. Trainiert werden die Zuger von Mark Adams, bekanntester Spieler im Kader ist Daniel Gygax: Der Zürcher bestritt 35 Länderspiele für die Schweizer Nationalmannschaft und legte beim FCZ, Lille, Metz, Nürnberg, Luzern und Aarau eine erfolgreiche Karriere hin. In Zug lässt er diese ausklingen.

Übrigens: Zug 94 setzte sich in der ersten Cuprunde auswärts im Baselbiet gegen den FC Bubendorf mit 2:1 durch.

Kein Losglück hatte der SC Binningen: Statt ein attraktiver Gegner aus der Super League reist mit dem SC Brühl St. Gallen ein sportlicher schwieriger Gegner an, der jedoch kaum die Fanmassen auf die Sportanlage Spiegelfeld locken wird. (bro/wen)