«Frischer, saisonal abgestimmter und vielfältiger.» So soll gemäss Werner Parini, Leiter Departement Passagier-Terminal, das neue kulinarische Angebot am Euro-Airport sein. Am Montag, dem Tag, an dem der Vertrag mit dem bisherigen alleinigen Anbieter Autogrill auslief, stellten die drei neuen Gastronomieunternehmen ihr Angebot vor. Noch in dieser Woche öffnet das Restaurant Wellness im Ankunftsbereich auf der Schweizer Seite. Das Lokal setzt auf schnelle, aber gesunde Küche.

«Bei uns steht neben dem Essen und Trinken das Wohlbefinden der Gäste im Zentrum», erklärt Vincent Canonica, CEO des Genfer Familienunternehmens Canonica, den für Deutschschweizer etwas speziell klingenden Restaurantnamen. Neben dem Wellness betreibt die Firma künftig im fünften Stock gleich neben Tinguelys Luminator «La Cuillère Suisse», in dem in Lounge-Atmosphäre Schokolade in verschiedenen Stilen und diverse Schweizer Spezialitäten serviert werden.

Köche aus drei Ländern

Die genauen Eröffnungstermine der anderen Restaurationen stehen noch nicht fest. Die Verantwortlichen des Flughafens haben es sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2014 das ganze Konzept umzusetzen. Prägend in der neuen Strategie ist die Firma Elior. Ganze 80 Prozent der künftigen Verpflegung am Flughafen stammen von der französischen Kette. Sie hat in der öffentlichen Ausschreibung mit ihrem Konzept, das auf Vielfältigkeit und vor allem auch auf die regionale Identität setzt, überzeugt.

Im Mittelpunkt steht dabei das Drei-Länder-Restaurant im fünften Stock. «Im Zentrum des Flughafens steht es als Symbol für die einzigartige geografische Lage des Euro-Airport», schwärmt Elior-Direktor Ugo Durand. Drei renommierte Küchenchefs aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz bieten regionale Gastronomie in einer Kombination aus Brasserie und raffinierter Küche. Die regionale Identität zeigt sich auch im französischen Schnellrestaurant Paul, das wie sein Basler Pendant «Weckmann» von Elior am Flughafen betrieben wird. Insgesamt kommt Elior mit neun Betrieben an den Euro-Airport. Ausserdem übernimmt sie die Mitarbeiterkantine und stellt Selbstbedienungsautomaten auf.

Zwei Betriebe stammen aus dem Portfolio der Relay France. Die beiden sogenannten «Trib’s» befinden sich im Ankunftsbereich und im zweiten Stock auf französischer Seite. An schönen Tagen lockt dabei die Terrasse mit Blick auf den Flugbetrieb. Die insgesamt 13 Verkaufsstellen werden schrittweise in Betrieb genommen.