Klybeck

Der Hafenkran wird wieder aufgebaut

Heute wird der im Hafen von Huningue zwischengelagerte Hafenkran auf ein Schiff geladen und an seinen künftigen Standort am Klybeckquai transportiert.

Der Hafenkran war bis 2010 im ehemaligen Hafen St. Johann in Betrieb und wurde 2011 von Novartis gekauft, demontiert und eingelagert.

Ursprünglich gab es fünf Kräne. Er ist derjenige, welcher der Dreirosenbrücke am nächsten war. Das Hafengelände gehört heute zum Novartis Campus und hier führt die neue Rheinuferpromenade entlang, die vom St. Johann bis zur Dreiländerbrücke in Huningue geht. Der Kran kommt zirka 300 Meter nördlich der Dreirosenbrücke am Schnittpunkt Uferstrasse/Altrheinweg zu stehen. Novartis schenkt den Kran dem Kanton Basel-Stadt.

Am Klybeckquai soll heute ab 8 Uhr ein 500 Tonnen schwerer Mobilkran aufgestellt werden. Um dieselbe Zeit hat auch die Schiffsbeladung in Huningue begonnen. Der Schiffstransport wird am Dienstag Nachmittag ab 16.30 Uhr vonstatten gehen. Die Entladung des alten Hafenkrans folgt am Mittwoch ab 8 Uhr morgens. Nach dem Löschen wird der Kran wieder aufgebaut, am Donnerstag folgen weitere Schweiss- und Montagearbeiten.

Auf der Plattform des Krans, also auf 6,50 Meter Höhe, soll auf 78 Quadratmetern ein ganzjährig betriebenes Restaurant oder eine Bar eingerichtet werden, hiess es ursprünglich. Das genaue Konzept wird laut Daniel Zehnder, Novartis Mediensprecher, bei der offiziellen Übergabe des Krans von Novartis an den Kanton am 29. September mitgeteilt.

Ein Lehrer aus dem Inselschulhaus hat bereits erfolglos gegen den Kran rekurriert. Auch seine Einsprache wurde abgewiesen. Er verzichtete darauf, diese weiterzuziehen. Gegenüber der bz kündigte er allerdings bereits Ende Mai an, dass er erneut Einsprache erheben wolle, da Novartis für das Restaurant ein separates Baugesuch einreichen müsse.

Meistgesehen

Artboard 1