Einweihung

Der Meret Oppenheim-Platz beim Basler Bahnhof SBB ist eingeweiht

Die Statue für den Brunnen auf dem Meret Oppenheim Platz machte eine kleine Mittagspause, bevor sie auf dem Brunnen positioniert wurde.

Nach der Schweizer Künstlerin Meret Oppenheim benannt ist ein neuer Platz, der am Freitag in Basel eingeweiht wurde. Mit dem Platz auf der Südseite des Bahnhofs SBB erhält das Gundeldinger Quartier einen neuen Begegnungsort.

Herzstück des Meret Oppenheim-Platzes bildet ein Brunnen mit einer Skulptur der 1985 in Basel verstorbenen international bedeutenden Künstlerin, wie die SBB am Freitag mitteilten. Die Bundesbahnen hatten die neue Anlage von den Basler Architekten Herzog & de Meuron zusammen mit Westpol Architekten gestalten lassen.

Von Herzog & de Meuron stammt auch das jüngst fertiggestellte Meret Oppenheim-Hochhaus, das sich am neuen Platz befindet. Mit seiner auffälligen Architektur hat der 81 Meter hohe Neubau schon heftige Diskussionen ausgelöst. Auf 138 Millionen Franken waren die Kosten für das Projekt veranschlagt.

In den fünf untersten Stockwerken befinden sich Büro- und Gewerbeflächen. Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) belegt als Hauptmieterin drei dieser Geschosse. In den oberen 19 Etagen befinden sich nach Angaben der SBB mehr als 150 Wohnungen.

Bei der Skulptur, die den Brunnen auf den neuen Platz ziert, handelt es sich um eine posthume Vervielfältigung des Werks «Die Spirale (der Gang der Natur)». Die 1913 in Berlin geborene Meret Oppenheim hatte diese in den 1970er-Jahren geschaffen. Die Produktion wurde laut SBB von der Kuratorin und Oppenheim-Expertin Bice Curiger und Erben der Künstlerin begleitet.

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