Roche

Der Pharmakonzern erhält keine Zulassung für sein Tumormedikament Avastin

Die Produktion des Krebsmittels Avastin von Roche.

Die Produktion des Krebsmittels Avastin von Roche.

Der Pharmakonzern Roche bekommt definitiv keine EU-Zulassung für sein Medikament Avastin zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit einem neu-diagnostizierten Glioblastrom, eine aggressive Form des Hirntumors.

Die vorberatende Kommission der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA hat einen Entscheid, den sie bereits im Mai 2014 gefällt hatte, laut Mitteilung vom Freitag definitiv bestätigt.

Wie es mit Avastin gegen GBM bei Roche nun weitergehe, werde diskutiert, sagte eine Roche-Sprecherin auf Anfrage. Das Medikament ist in den USA und rund 60 weiteren Ländern zugelassen, wenn auch zumeist nur bei wiederkehrenden GBM.

In Japan ist die Zulassung etwas breiter: Dort ist Avastin zur Behandlung des malignen Glioms, einschliesslich des neu diagnostizierten GBM, zugelassen.

Das Glioblastom ist die häufigste und aggressivste Form von Hirntumor. In der EU erkranken laut früheren Angaben von Roche jedes Jahr rund 13'000 Menschen an einem Glioblastom.

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