Neubau
Der «Rostbalken» am Bahnhof SBB soll drei Hochhäusern weichen

Wie das Internetportal «Onlinereports» bemerkt hat, soll der rote «Rostbalken» der Post schneller ersetzt werden als gedacht. Das Siegerprojekt stammt von den Basler Architekten Morger Partner.

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Der rote «Rostbalken» ist bald Geschichte. Ein neues Projekt steht schon in den Startlöchern.

Der rote «Rostbalken» ist bald Geschichte. Ein neues Projekt steht schon in den Startlöchern.

Kenneth Nars

Am Bahnhof scheint es schneller vorwärtszugehen mit dem Ersatz des roten «Rostbalkens» der Post als ursprünglich gedacht. Wie das Internetportal «Onlinereports» bemerkt hat, hat die Post auf der Internetseite «nauentor.ch» eine Visualisierung des Siegerprojekts hochgeladen. Dieses stammt von den Basler Architekten Morger Partner, die sich im Wettbewerb durchgesetzt haben.

Die Post plant demnach einen Neubau, auf dem drei Hochhäuser zu stehen kommen sollen: zwei auf der Nordseite des Bahnhofs an der Peter Merian-Strasse, das dritte in einer zweiten Etappe an der Solothurnerstrasse im Gundeli. Im Bereich Nauenstrasse wird so mit dem BIZ-Turm, dem Grosspetertower und dem geplanten Hochhaus der Baloise ein eigentliches Hochhausdorf entstehen. Vom alten Reitergebäude über den Gleisen wird nach den Plänen nur die Tragkonstruktion über den Gleisen stehen bleiben.

Der Zeithorizont für den Bau ist neu auf 2025/28 festgesetzt. Das Planungsamt erklärte gegenüber «Onlinereports», der bestehende Bebauungsplan müsse nun überarbeitet werden. Insbesondere geht es darum abzuklären, wie die neu entstehenden Flächen genutzt werden sollen. Die Post braucht weniger Platz, die Frage ist, ob Wohnflächen oder Büros entstehen werden. (dre)