Uni Basel
Der Speiseplan in der Uni-Mensa wird jetzt grüner

Die Universität Basel richtet mit dem Start ins Frühjahrssemester ihr Verpflegungsangebot ökologischer aus. Sie will verstärkt auf nachhaltige Menüs und den Gebrauch von Mehrweggefässen setzen. Auch vegane Menüs landen auf dem Teller der Studierenden

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Die Uni Basel lanciert in ihrer Mensa umweltfreundliche Menüs.

Die Uni Basel lanciert in ihrer Mensa umweltfreundliche Menüs.

Keystone

Auf dem Speiseplan in der Uni-Mensa stehen ab dieser Woche täglich zwei vegetarische Menüs. Zwei- bis dreimal pro Woche ist eines davon ein CO2-reduziertes Menü. Laut Uni verursacht ein solches Menü im Vergleich zu einem normalen Menü nur halb so viele CO2-Emissionen.

Mehrweggefässe statt Einwegbecher

Im Kollegienhaus startet ein Pilotprojekt zur Abfallreduzierung. Studierende, Dozierende und Besucher sollen statt Becher und Petflaschen Mehrweggefässe brauchen. So könne die Abfallmenge an der Uni deutlich reduziert werden: um bis zu einer halben Tonne, heisst es in der Mitteilung.

Die Kampagne «Biss für Biss ein Klimagenuss» habe zum Ziel, gemeinsam mit Lieferanten, SV Group und Gästen den CO2-Fussabdruzck zu reduzieren – um 20 Prozent in den nächsten vier Jahren. «Um dies zu erreichen, vergrössern die Mensen und Cafeterien das angebot an vegetarischen Speisen, es wird vermehrt regional und saisonal eingekauft und auf Flugware verzichtet, und zudem wird in der Küche energiebewusst gearbeitet», schreibt die Uni in ihrer Mitteilung.

Ein veganes Menü in der Woche

Die CO2-reduzierten Menüs und Mehrweggefässe sind nicht die einzige Veränderung auf dem Speiseplan der Uni-Mensa. Darauf findet sich nämlich neu auch mindestens einmal in der Woche ein veganes Menü. Daneben gibt es aber auch weiterhin Fleisch: zwei Menüs täglich.

Mit den Neuerungen beim Verpflegungsangebot nimmt die Universität Forderungen von Studierenden zumindest teilweise auf. Diese hatten im vergangenen Herbst eine komplett vegetarische Mensa gefordert.