Die fotografierten Tiere seien von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg deutlich als Wölfe identifiziert worden, schreibt die Zeitung. Auch andere Spuren hätten die Raubtiere hinterlassen.

Am Dienstag hat ein Jäger in der gleichen Gegend ein gerissenes Reh gefunden. Der zuständige Minister von Baden-Württemberg hatte sich unlängst zum Umgang mit den Wölfen geäussert, nachdem diese Rotwild und Weidetiere gerissen hatten. Er sagte, es würden sich in der Region wohl demnächst Rudel bilden.

Die jüngste Sichtung im nahen Schwarzwald ist ein Indiz dafür, dass der Seewner Jagdaufseher Heini Dalcher richtig lag. Er hatte im November gegenüber der bz gesagt, dass er im vergangenen Sommer drei Wolfsrüden in der Region gesehen habe. Ihm fehlte einzig der Beweis.

Gut möglich, dass es sich um die gleichen Tiere handelt, die nun im Schwarzwald gesichtet wurden. Wölfe können mehrere hundert Kilometer zurücklegen. (lsi)