Hitler als Reichspräsident, die Olympiade in Berlin, das Warschauer Ghetto, die Generalmobilmachung, die Arbeitslosigkeit: Lothar Jeck war stets dabei. Wenn immer in den 20er- und 30er-Jahren etwas in Bewegung geriet, hielt es der Basler Fotograf mit seiner Kamera fest.

Der 1889 geborene Jeck machte im «Photogeschäft Dierks» eine Ausbildung zum Fotolaboranten und Fotografen. Zwischen 1925 und 1948 war er bei Ringier als freier Fotoreporter regelmässig zu Reportagen verpflichtet.

In Lothar Jecks riesigem Nachlass, der bei seinem Sohn Rolf in Reinach liegt, befinden sich unter anderem Fotografien aus den 20er- und 30er-Jahren zur Basler Herbstmesse. Rolf Jeck stellt diese der bz zur Verfügung, um das Andenken an seinen Vater, der 1983 verstarb, zu ehren.