«Der sollte mal zum Zahnarzt«, sagt ein Kind im Zolli vor dem Gehege der Nutrias. Ja mit ihren leuchtend orangen Zähnen sehen sie zugegebenermassen etwas ungepflegt aus. Doch die Farbe der Zähne zeigt, dass die Tiere gesund sind. Sie kommt durch die Eiseneinlagerungen zustande. Diese bewirken, dass die Zähne stark genug sind, um an vegetarischen Nahrungsmitteln zu knabbern.

Abgesehen von ihren Zähnen kommen die Nutrias im Zolli vor allem bei den Kindern gut an. Und nun haben sie wiedermal Nachwuchs. Zwei Mal jährlich kommen Nutria-Babys auf die Welt. Im gesamten Gehege wuseln momentan sieben kleine Biberratten, wie die ursprünglich-südamerikanische Tierart auch genannt wird, herum. Die Kleinen können bereits schwimmen. Schon einige Stunden nach ihrer Geburt hüpfen sie ins Wasser. Ihr Fell ist dicht und wasserabweisend. In der Natur werden die Tiere durchschnittlich drei Jahre alt, im Zolli leben sie jedoch im Schlaraffenland. Sie haben keine Feinde und bekommen viel vegetarisches Futter. So eine Basler Nutria kann hier schon mal zehn Jahre alt werden.

Doch nicht nur die Zolli-Vegetarier brauchen etwas zu futtern. Vor allem für Vögel und Affen aber auch zum Putzen der Terrarien hat der Basler Zoo eine eigene Insektenzucht. 

Zolli Video: Käfer

Im Zolli krabbelts gewaltig.

Das grosse Krabbeln im Zolli

Das grosse Krabbeln im Zolli