7000 Tiere müssen täglich gefüttert werden und einige davon bedürfen tierärztlicher Betreuung. Nun stehen den Tierärzten an Stelle von drei kleinen Räumen grosszügigere Behandlungs- und Operationszimmer sowie ein Labor und eine Apotheke zur Verfügung, wie der Zoo am Mittwoch mitteilte.

Die meisten Tiere würden vor Ort vom Arzt behandelt, heisst es weiter. Mit dem Ausbau des Betriebsgebäudes könnten nun aber auch Tiere bis zur Grösse von Löwen und Bären in der Tierarztstation untersucht und operiert werden.

Tonnenweise Nahrungsmittel

In der Futterküche müssen mehrere Tonnen Nahrungsmittel gelagert, aufbereitet und verteilt werden. Um den Angestellten die Arbeit zu erleichtern, wurde die Futteranlieferung modernisiert.

Ebenso stehen neue Kühlräume zur Verfügung. Nun können Futterspenden von Grossverteilern, die früher abgewiesen werden mussten, eingelagert werden, heisst es weiter. Klimatisierte Räume erlaubten zudem die Zucht von Futtermäusen und Insekten.

Das Betriebsgebäude entstand 1951 und wurde anschliessend mehrmals erweitert und modernisiert. Für die Zoobesucher ist es nicht zugänglich. Eine Ausnahme macht der Zolli am 18. Januar anlässlich der Museumsnacht. Dann darf das Publikum das Betriebsgebäude besichtigen.