Der Start des Plakettenverkaufs ist dieses Jahr speziell zelebriert worden: Er diente als Anlass, die neue Fasnachtsgasse einzuweihen. Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann hatte Mitte Dezember an der Party zum Unesco-Eintrag der Basler Fasnacht verkündet, dass nach dieser eine Gasse in der Stadt benannt werden soll. Nicht einmal einen Monat später hat die Fasnacht nun ihr eigenes Strassenschild.

Die Einweihung begleitet haben Regierungsrat Baschi Dürr, Comité-Obmann Christoph Bürgin und Paul Haffner, Präsident der Nomenklaturkommission. Die Junge Garde der Rhygwäggi musizierte anlässlich des historischen Ereignisses.

Die Fasnachtsgasse durchschreitet, wer zwischen Barfüsserplatz und Barfüssergasse, entlang der Barfüsserkirche und dem Stadtcasino, um den rückwärtigen Teil der Barfüsserkirche herum geht.

Es hat einige Anläufe gebraucht, bis die Fasnacht eine nach ihr benannte Strasse erhalten hat. In den letzten Jahren hat die Nomenklaturkommission zwei Anträge abgeschmettert, weil sie keinen Ort als geeignet erachtete. Vor der Unesco-Party stellte Felix Rudolf von Rohr, ehemaliger Obmann des Fasnachts-Comités, aber erneut einen Antrag – diesmal mit Erfolg. (mwa)