Basel
Die Basler Kultbeiz «Hasenburg» steht vor einem Wechsel

Das langjährige Wirtepaar Schwendinger verlässt die «Hasenburg» auf Ende Jahr. Die Zukunft des Kultrestaurants, das vor allem während der Fasnacht ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt ist, steht in den Sternen geschrieben.

Valentin Kressler
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Das langjährige Wirtepaar Liselotte und Bruno Schwendinger gibt die Basler Kultbeiz Hasenburg ab.

Das langjährige Wirtepaar Liselotte und Bruno Schwendinger gibt die Basler Kultbeiz Hasenburg ab.

Das Restaurant Hasenburg in der Basler Altstadt steht vor einer ungewissen Zukunft. Das langjährige Wirtepaar Liselotte und Bruno Schwendinger hört Ende Jahr auf.

Entsprechende Informationen der «Schweiz am Sonntag» bestätigt Liselotte Schwendinger auf Anfrage.

Seit 1984, seit bald dreissig Jahren also, wirten sie und ihr Mann in der Kultbeiz nahe beim Marktplatz, unterdessen sind sie ins Pensionsalter gekommen. 14 Mitarbeiter erhalten die Kündigung.

Wie es mit der «Hasenburg» weitergeht ist völlig unklar. Sie habe «keine Ahnung», sagt Liselotte Schwendinger. Daniel Rieder, der Eigentümer der Liegenschaft, war nicht zu erreichen. Er weilt derzeit in den Ferien.

Ein beliebtes, urgemütliches Beizlein

Mit seiner Rieder Gastro GmbH betreibt er auf der anderen Strassenseite bereits das «La Fonda», ein mexikanisches Restaurant.

Die «Hasenburg» ist nicht nur während der Basler Fasnacht ein beliebter Treffpunkt quer durch alle Schichten. Berühmt ist das Lokal für seine Leberli und Röschti.

Der Kolumnist minu bezeichnete die «Hasenburg» einst als «eines der beliebtesten, urgemütlichsten Beizlein». Liselotte Schwendinger möchte nun am liebsten in aller Ruhe bis Ende Jahr weiterwirten, wie sie im Gespräch mit der «Schweiz am Sonntag» betont.

Sie wolle nicht, dass die Zukunft des Lokals schon jetzt zum Thema werde, sagt sie. «Ich will keine Aufregung.» Diese wird sich wohl nicht verhindern lassen, schliesslich ist die «Hasenburg» eine Basler Institution.

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