Kantonspolizei Basel
Die Basler Polizei rast nun mit 600 PS über den Rhein

Die Polizei ist neu noch schneller auf dem Rhein unterwegs. Das neue Polizeiboot, das heute zusammen mit zwei weiteren Schiffen der Kantonspolizei und der Berufsfeuerwehr getauft wurde, hat 600 PS unter der Haube.

Merken
Drucken
Teilen
Die Basler Kantonspolizei erhält zwei neue Boote. Ein neues Polizeiboot und ein Mehrzweckboot. Ein weiteres Mehrzweckboot gibt es für die Berufsfeuerwehr.
10 Bilder
Die Feuerwehrmusik begleitete die Tauffeier.
Regierungsrat Hanspeter Gass: «Unser Rhein ist nicht immer ein lieblicher Fluss. Manchmal hat er auch ein zweites Gesicht.»
Sabine Horvarth tauft das neue Boot der Berufsfeuerwehr, die «Helvetia».
Taufpatin Janine Wilde tauft «El Viento», das Mehrzweckboot der Kantonspolizei.
Taufpatin Nora Fichter begiesst «Basilea 2».
Dekan Ale Wyss spritzt Weihwasser aus dem Rhein auf das neue Polizeiboot «Basilea 2».
Bootstaufe mit Hanspeter Gass beim Dreiländereck
Das Boot der Berufsfeuerwehr verfügt über eine Bugklappe, die die Personenrettung erleichtern soll.
Die Parade mit anwesenden Gästeschiffen führte die drei neu getauften Boote vom Dreiländereck bis zur Mittleren Brücke und wieder zurück.

Die Basler Kantonspolizei erhält zwei neue Boote. Ein neues Polizeiboot und ein Mehrzweckboot. Ein weiteres Mehrzweckboot gibt es für die Berufsfeuerwehr.

Nicole Nars-Zimmer

Die Taufpatinnen Sabine Horvath, Nora Fichter und Janine Wilde liessen bei der Bootstaufe beim Dreiländereck die Korken knallen. Die Ehre der Champagnertaufe galt den neuen Booten der Kantonspolizei und der Berufsfeuerwehr. Die drei neuen Fahrzeuge wurden heute im Rahmen einer kleinen Feier auf die Namen «Basilea 2», «El Viento» und «Helvetia» getauft.

Regierungsrat Hanspeter Gass lobte vor den Anwesenden die Indienststellung der Boote als Zeichen, wie wichtig man die Sicherheit auf dem Rhein nehme. Denn nicht immer sei der Rhein ein lieblicher Fluss. «Er kann auch sein zweites Gesicht zeigen, kann mit seinen Hochwassern verheerende Schäden anrichten und viel Leid bringen», erinnert er. Um bei Notfällen rasch und effizient zu Hilfe zu eilen, brauche es nicht nur das Know-how der Mitarbeitenden, sondern auch eine Technik, die auf dem aktuellsten Stand basiere.

Flottenparade

Rasch wird das neue Polizeiboot «Basilea 2» vor allem sein. Mit 600 PS kann es den Rhein flussauf- und -abwärts brausen. Das Schnellboot aus Aluminium wurde in Finnland gebaut und verfügt über eine Bugklappe, was die Personenrettung erleichtern soll. Es ist zudem mit einem modernen Radarsystem ausgerüstet, das in der Nacht und bei schlechter Sicht zum Einsatz kommt.

Bei einer ersten Demonstration konnten auch die anderen Schiffe zeigen, was sie drauf haben: Die Mehrzweckboote der Polizei und der Berufsfeuerwehr «El Viento» und «Helvetia» seien in der Lage und entsprechend ausgerüstet, havarierte Boote und schwimmende Gegenstände zu bergen, wie es in der Medienmitteilung hiess. Sie werden vor allem bei Personenrettungen und technischen Hilfeleistungen eingesetzt.

Dem Taufakt, der von der Feuerwehrmusik begleitet wurde, folgte eine Flottenparade aller im Dienst stehenden Schiffe der Basler Blaulichtorganisationen zusammen mit den Booten der Partnerorganisationen aus der ganzen Region. Das Aufgebot zog vom Dreiländereck bis zur Mittleren Brücke und wieder zurück. Einige Schaulustigen verfolgten die Parade vom Rheinufer aus. (zam)