SlowUp

Die Flitzer kommen: Mit dem Velo durchs Dreiland

Fröhliche Flitzer am SlowUp 2016 - Der Helm ist Pflicht.

Fröhliche Flitzer am SlowUp 2016 - Der Helm ist Pflicht.

Am 17. September werden wieder bis zu 65'000 sportbegeisterte Teilnehmer autofrei unterwegs sein. Zum elften Mal findet der Event nun schon statt, der vor allem die Lust am Bewegen wecken soll.

Mit dem Velo durchs Dreiland. Und das mit 65'000 Freunden. Das SlowUp findet am 17. September zum elften Mal statt. Beschwingt fahren jedes Jahr mehrere tausend Teilnehmer durch die abgesperrten Zonen. Mit dem Velo, den Inlineskates oder auch dem Trotinett, obwohl Organisator Wendel Hilti zugibt, dass dies doch eher mühsam sei und dem Ganzen den Spass ein wenig nehme. «Grenzen abbauen» ist die Devise des Events und da es der grösste grenzüberschreitende Bewegungstag Europas ist, erfüllt es diese wohl auch. Die Teilnehmenden aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, sollen mit einander ihre Freizeit verbringen und den Geist des Dreilands spüren.

Lust am «Velölen» wecken

Die Route ist in 3 Schlaufen à 20 Kilometer unterteilt, und ist mit insgesamt 60 Kilometern die längste der Schweiz.

Zwei der Schlaufen beginnen und enden in Basel die dritte in Augst. Man muss jedoch nicht unbedingt an diesen Punkten starten, sondern kann ein- und aussteigen, wo man will. Das Ganze soll keine Sport- oder Rennveranstaltung sein, sondern bei der Bevölkerung die Lust am «velölen» wecken. Für Familien soll das Event auch eine Spassveranstaltung sein, weshalb es wichtig ist, die Kinder nicht zu überfordern.

Auf der gesamten Strecke gibt es Verpflegungsstände sowie andere Attraktionen der Gemeinden und ihrer Vereine. Dem SlowUp ist es wichtig, nicht einfach ein externer Verein zu sein, der die Gemeinden belastet, sondern eng mit den Gemeinden zusammen zu arbeiten. Auch die Gemeinden sollen bei der Organisation des Bewegungstages profitieren und den Leuten ihre Gemeinde präsentieren können.

Und die Gemeinden sind auch um einen reibungslosen Ablauf des Tages bemüht. «Damit wir niemanden zusammenbesen müssen, haben wir auf den steilen Strecken mit Heuballen Slaloms eingerichtet und der helm ist iene absolute Pflicht» so die Kulturbeauftragte von Kaiseraugst. Die Samariter, die jedes Jahr vor Ort sind, seien glücklicherweise noch nicht so oft zum Einsatz gekommen. Meist geht alles friedlich vonstatten, da die meisten Leute, das SlowUp nicht zu ernst nehmen, sondern einfach Spass am sportlichen Beisammensein haben. Auch die örtliche Polizei und Feuerwehr ist jedes Mal im Einsatz und sorgt für die Sicherheit der flotten Flitzer.

Doch die Teilnehmenden selbst sind ebenfalls gebeten, die Route nur während der offiziellen Zeiten zu befahren, und nicht schon vorher durchs Dreiland zu fräsen.
Um 18 Uhr am Sonntagabend sei dann der Zauber des Tages endgültig vorbei und auch die letzten erschöpften Radler können ausgepowert unter die Dusche springen oder sich ein kühles Bier genehmigen.

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