Roche

Die Grube des neuen Roche-Turms ist ausgehoben

Der Pharmakonzern Roche baut in Basel in die Höhe. Bisher ist aber erst die fast 70‘ 000 Kubikmeter grosse Baugrube sichtbar. Unterirdisch wurden 400 Pfähle installiert.

Die Zahlen sind eindrücklich: Für den Rückbau und die Baugrube des Roche-Turms sind bereits 26‘000 Arbeitsstunden investiert worden. Dabei ist vom neuen Turm noch überhaupt nichts zu sehen. 130‘000 Tonnen Aushub mussten weggefahren werden und 389 Bohrpfähle bis zu 50 Meter tief in den Boden eingelassen werden.

Das Kunststück während der Bauarbeiten besteht darin, die umliegenden Gebäude nicht zu gefährden. Trotz der 70‘000 Kubikmeter grossen Grube sollen die angrenzenden Hochhäuser auch im Fall eines Erdbebens standhaft bleiben. Hinzu kommt: In den Gebäuden um die Baustelle betreibt der Pharmakonzern hochsensible Messgeräte. Erschütterungen liessen sich bis jetzt zwar nicht vermeiden, sie würden sich allerdings unter den gesetzlich vorgeschriebenen Werten bewegen, teilt Roche mit.

Interview mit Matthias M. Baltisberger, Leiter Roche-Standort Basel.

Interview mit Matthias M. Baltisberger, Leiter Roche-Standort Basel

Auch bei der Planung des zu bauenden Turms wurde stets an Erdbeben gedacht. Schliesslich stellt Basel ein Risikogebiet dar. Der Turm, der 2000 Roche-Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bieten soll, werde für Erdbeben der Stärke 6,9 auf der Richterskala aber bestens gerüstet sein. Gegenüber den gesetzlichen Anforderungen schneide der Turm viermal besser ab. „Wir können mit Sicherheit sagen: Der Roche-Turm wird das erdbebensicherste Gebäude ganz Basels", sagt Projektleiter Claus Herrmann. Gleichzeitig handelt es sich um das vorläufig höchste Haus der Schweiz.

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