Basel
Die hässlichsten Gebäude der Architekturstadt

Rosthaufen, Betonpilz und Alufolienhut: Nicht alle Häuser in Basel sind architektonische Meisterwerke. Unsere Bildergalerie zeigt die weniger schönen Seiten der Stadt.

Benjamin Rosch
Drucken
Teilen
Basel ist nicht frei von einigen Bausünden - hier an der Mülhauserstrasse
13 Bilder
Steinenvorstadt
Birsig-Parkplatz hinter der Steinen
Oekolampadstrasse
Gerbergasse
Schalerstrasse/Bernerring
Freie Strasse Scala
Parking Badenweilerstrasse
Wohnhaus an der Colmarerstrasse
Geschäftshaus an der Altkircher-Strasse
Steinen-Hochhaus
Hässliche Gebäude
Einfamilienhaus an der Peter Rot-Strasse

Basel ist nicht frei von einigen Bausünden - hier an der Mülhauserstrasse

Nicole Nars-Zimmer

Basel ist Architekturstadt. Das Verschmelzen von Alt und Neu, von Beton und Glas lockt Touristen aus der ganzen Welt an den Rhein. Das Joggeli, das Tinguely-Museum, Teile des Novartis-Campus, das farbenfrohe Kinderspital, das sind nur einige der Bijous, die das Stadtbild prägen. Basel ist die Heimat einiger sehr ungewöhnlicher Konstruktionen, auch wenn in der Vergangenheit schon mehrmals der Mut zum absoluten Wagnis gefehlt hat, wie beispielsweise beim Casino-Neubau oder der Wettsteinbrücke.

Dennoch: Daneben haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten auch einige Sünden in das Bauregister eingetragen. Auch Basel ist nicht von Reminiszenzen an Bauboom und 60er-Jahre-Chic verschont. Fette Betonpilze an prominentester Lage verschandeln beispielsweise den Blick von der Mittleren Brücke aufs Kleinbasel. Oder das alte Biozentrum: Der tot wirkende Kubus ist ein ungemütliches Heim für einen so lebhaften Bereich der Wissenschaft, die sogenannten Life Sciences. An dieser augenfälligen Kunst scheiden sich die Geister. Wie beispielsweise soll man das neue Kunstmuseum beurteilen? Ist der Rocheturm mächtig imposant oder zu dominant für das kleine Basel?

Der Alufolienhut

Die einen mögen das extravagante Privathaus an der Peter Rot-Strasse, Elternhaus eines bekannten Basler Architekten, als gelungenen Umgang mit der Bausubstanz empfinden. Andere erinnert das leicht schräge Dach an den selbst gebastelten Alufolienhut eines Alienfürchtigen. Und dann ist da noch der Rosthaufen, der jeden Tag die Bahnpendler bei der Einfahrt begrüsst und der heute die Post beherbergt. Wir haben unsere Fotografin auf die Pirsch nach einigen Schandmalen geschickt. Entstanden ist eine Sammlung an Bildern, die Basel von seiner unschönen Seite zeigen – selbstverständlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Leser Benedikt Vonder Mühll ist dieses Beispiel an der Wanderstrasse aufgefallen.
6 Bilder
Leser Fredy Heller über den St. Jakob Turm: "Man darf es zwar in Basel fast nicht sagen oder schreiben, ohne die unantastbaren Stararchitekten Herzog & de Meuron zu beleidigen, aber ich finde die Hülle dieses Gebäudes uninspiriert, kleinkariert, eintönig, bieder und einfach hässlich."
Diese Gebäude sind unseren Lesern negativ aufgefallen: Webergasse
Diese Gebäude sind unseren Lesern negativ aufgefallen: Petersgraben
Diese Gebäude sind unseren Lesern negativ aufgefallen: Rappoltshof/Untere Rebgasse
Leser und Initiant des Projekts "Central Park Basel", Donald Jacob, bezeichnet diese Szenerie vor dem Bahnhof SBB als "Unort".

Leser Benedikt Vonder Mühll ist dieses Beispiel an der Wanderstrasse aufgefallen.

Benedikt Vonder Mühll

Welche hässlichen Gebäude sind Ihnen aufgefallen? Senden Sie uns Ihre Bilder per Mail an online@bzbasel.ch!