Lörrach

Die Lörracher Regio-Messe wird wieder eine reine Verbrauchermesse

Grosser Besucherandrang an der Regio-Messe in Lörrach im 2012.

Grosser Besucherandrang an der Regio-Messe in Lörrach im 2012.

Zum 30. Mal findet in Lörrach im März die Regio-Messe statt. Vor allem die Themen Bauen, Renovieren und Sanieren werden präsentiert. Auch in diesem Jahr wird erwartet, dass 15 Prozent der Gäste aus der Schweiz kommen.

Auf rund 60 000 Besucher warten in diesem Jahr 500 Ausstellungspartner, die sich auf etwa 430 Stände verteilen. In zwölf Hallen werden auf dem 29 000 Quadratmeter grossen Areal am Rand des Lörracher Grüttparks allen voran die Themen Bauen, Renovieren und Sanieren präsentiert. Dazu kommen der Haushaltsbereich mit Hobby, Freizeit und Naherholung und der Bauernmarkt mit eigener Gourmessa-Halle sowie die der Kunst gewidmeten 500 Quadratmeter umfassenden «Regio-Art». In einer Sonderschau geht es in diesem Jahr an den ersten drei Messetagen auf 1000 Ausstellungsquadratmetern um das Thema Zukunftsmobilität. Nicht mehr mit von der Partie ist dagegen die zuletzt noch zeitgleich veranstaltete, jetzt aber ausgegliederte Bildungsmesse Innovativa.

Wachstum ist vorbei


Die Zeiten des Wachstums sind offenbar vorbei, gab es doch 2012 noch etwa 100 Aussteller mehr bei gut 63 000 Eintritten. Auch das erst im letzten Jahr eingeführte Konzept, in einer eigens dafür errichteten doppelstöckigen Halle mit allein 60 Ausstellern unter dem Schlagwort «B2B» nur Fachbesucher zuzulassen, wurde mangels Erfolgs wieder eingestellt. Man sei von Anfang an eine typische Verbrauchermesse gewesen, sagte Messe-Chef Uwe Claassen dazu an der gestrigen Medienorientierung vier Wochen vor dem Start. «Wir sind sowohl bei Aussteller- als auch bei den Besucherzahlen an ein Limit gestossen», auch die Grundfläche lasse sich nicht erweitern, so Claassen. Er will sich deshalb jetzt wieder ganz auf die von den Besuchern gewünschten Kernthemen konzentrieren. Zu den Highlights zählt unter anderem ein Tag der Tracht (20. März), an dem Messebesucher, die in Tracht kommen, besonders begrüsst werden.

Nur Elsässer mit Gratiseintritt

Während Gäste aus Frankreich 2013 wieder gesondert mit einem Elsässertag (22. März) umworben werden, an dem Elsässer freien Eintritt erhalten, gibt es keine vergleichbare Regelung für die Schweizer. «Das ist einfach nicht notwendig», sagt Uwe Claassen, der mit dem Zuspruch aus der Schweiz zufrieden ist. Kamen aus Frankreich zuletzt nur 5 Prozent der Besucher, sind es aus der Schweiz seit Jahren dreimal mehr. Auch wenn am ersten Messetag keinen Eintritt zahlen muss, wer eine Fasnachtsplakette vorweisen kann, kommen Schweizer nicht gesondert zum Zug. Hier gibt es bisher nur Kooperationen mit Vereinen aus Lörrach und Weil am Rhein. Eigens geworben wird für die Regio-Messe dagegen mit Botschafterinnen in Schwarzwälder Tracht an der Basler Muba (22. Februar bis 3. März), die 2013 wieder vor ihrem kleinen Lörracher Pendant stattfindet. Im vergangenen Jahr war das baubedingt ausnahmsweise umgekehrt gewesen.

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