Eine Ausnahme habe die Station Sissach dargestellt, an der man einen geringeren Jahresmittelwert an Stickstoffdioxid beobachten konnte.

Zu hohe Werte an Verkehrsachsen

Die Dauerbelastung an den verkehrsexponierten Stationen A2 Hard sei mit 48 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) und Basel Feldbergstrasse mit 45 µg/m3 weiterhin über dem Jahresgrenzwert von 30 µg/m3 gelegen.

Die restlichen Stationen lagen im Jahresdurchschnitt deutlich unter dem Grenzwert. Erfreulich sei, dass im Jahr 2017 an keinem Tag der Tagesgrenzwert (80 µg/m3) an der Station Feldbergstrasse in Basel überschritten worden sei. Ausschliesslich an der Autobahnstation A2 Hard wurde an drei Tagen im Jahr der Tagesgrenzwert überschritten.

Feinstaub: weiterhin sinkender Trend

Auch beim Feinstaub (PM10) ist ein ähnliches Muster zu erkennen. Die Messwerte von 2017 an den gemessenen Stationen seien leicht höher als im Vorjahr gewesen. Mit Ausnahme der Station Sissach, die geringere Werte als 2016 verzeichnet habe.

Der Jahresgrenzwert von 20 µg/m3 sei aber nur an der Station Basel Feldbergstrasse knapp überschritten worden. Die Jahresmittelwerte an allen übrigen Stationen hätten unterhalb des Jahresgrenzwertes gelegen.

Der Tagesgrenzwert von 50 µg/m3 sei an den Stationen mehrmals im Jahr 2017 überschritten worden, kältebedingt vor allem im Januar. Dennoch ist weiterhin eine langfristige Abnahme der Feinstaub-Immissionen zu beobachten, so der Kanton

Ozon-Belastung ist übermässig

Die Ozonbelastung ist generell hoch und grossräumig übermässig, heisst es in der Mitteilung weiter. Auch 2017 mussten an allen gemessenen Standorten Überschreitungen des Stundengrenzwerts von 120 µg/m3 verzeichnet werden.

Die höchsten Ozon-Konzentrationen sei, wie in den letzten Jahren, an der Station Chrischona, mit 183 µg/m3 gemessen worden. An 359 Stunden im Jahr wurde in Basel die Ozon-Konzentration von 120 µg/m3 überschritten. Die Belastung an den anderen Standorten sei vergleichbar mit den Resultaten vom Jahr 2016. (jk)