Umnutzung

Die Mäzenin Duschmalé steigt ein: Millionen-Betrag für Umbau der Oekolampad-Kirche

Die Umnutzungspläne für das Oekolampad nehmen Formen an. (Archivbild)

Die Umnutzungspläne für das Oekolampad nehmen Formen an. (Archivbild)

Zehn Jahre lang wurden in der Kirche Oekolampad keine Gottesdienste mehr durchgeführt. Entsprechend befasst sich die Evangelisch-reformierte Kirche schon länger mit einer Umnutzung. Jetzt scheint das ehemalige Gotteshaus verkauft zu werden.

Die Basler Kirche Oekolampad soll an die Stiftung Wibrandis verkauft werden. Dies berichtete das Regionaljournal Basel von SRF am Donnerstagabend. Tobit Schäfer, der designierte Geschäftsführer ebendieser Stiftung, hat dies gegenüber dem Regionaljournal bestätigt. 

Sabine Duschmalé, die hinter der Stiftung steht, ist eine Erbin aus dem Roche-Umfeld. Das Gebäude soll umgebaut werden und danach Platz bieten für gemeinnützige Institutionen. Die Rede ist von Institutionen wie dem Verein Amie, der jungen Müttern bei der Berufsintegration hilft, sowie dem Verein Wirrgarten, der eine Tagesstätte für Demenzkranke anbietet und auch deren Angehörige berät. 

Auch das Vorstadttheater soll eine neue Bleibe erhalten. Der Co-Leiter des Vorstadttheaters, Matthias Grupp, sagte gegenüber dem Regionaljournal: «Wir sind am jetzigen Ort in der St.-Alban-Vorstadt nicht unglücklich. Aber im Oekolompad werden wir mehr Platz für uns und die Zuschauer haben. Zudem passen wir in dieses Wohnquartier: Wir sind ein Theater, das sich an alle Generationen richtet.»

Die Evangelisch-reformierte Kirche muss dem Verkauf an die Stiftung Wibrandis noch zustimmen, dem sollte aber nichts im Wege stehen. Gerechnet wird mit einem Verkaufspreis von vier Millionen Franken. Das meiste Geld wird die Stiftung in die Sanierung des Gebäudes stecken. Offizielle Zahlen gebe es nicht, berichtet das Regionaljournal, es dürften aber um die 11 Millionen Franken sein.

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