Auffällig ist an der Baselworld so einiges. So zum Beispiel die aufwändigen Blumengestecke und -Verzierungen. Diese sind in den Gängen, bei den Ausstellerständen und auf der Aussenanlage zu finden. Die Darbietung der farbigen Prachten variiert stark: Die weissen Callas hängen von der Decke und schwingen im leichten Durchzugswind. Sie sind aber auch ordentlich sortiert in viereckigen Vasen aufgestellt.

Die Stände nutzten die verschiedensten Blumen, um den Schmuck in den Schaufenstern zu hinterlegen. Aber auch die Stände selbst sind mit Blumen und Sträuchern, wie der Kamelie, geziert. Allerdings scheint es, als würde ihnen das Sonnenlicht fehlen. Sie lassen ihre Blüten fallen. Natürlich fehlen auch die Orchideen nicht. Sie sind fast an jedem Stand präsent. Die meisten von ihnen sind weiss.

Die Farbe Weiss dominiert allgemein den grössten -floralen- Teil der Messe. Die Callas sind weiss, genauso wie die Kamelien-Blüten oder die Tulpen und die Maiglöckchen auf der Aussenanlage. In der Bedeutung steht Weiss für die Unschuld, die Reinheit und die Sterilität. Sie ist also semantisch perfekt auf das Wirken der Baselworld abgestimmt. Denn der Schmuck soll ja durchaus steril und rein vermittelt werden. Ebenso legen das Publikum und die Aussteller grössten Wert auf Reinlichkeit, wenn man nur schon die Garderobe betrachtet.

Doch die Blumen wirken nicht mehr alle so, als wären sie in Höchstform. Dies ist in Anbetracht des baldigen Endes der Messe aber auch passend.

Alles in allem kann man also sagen, dass die Blumen perfekt auf die Uhren- und Schmuckmesse angepasst sind. Das Ende der Messe ist auch ihr Ende.