Die Problemfiliale der Migros Basel ist das Gundelitor. Man sieht ihr an, dass sie aus einer anderen Zeit stammt, während nebenan Coop im von Herzog & de Meuron konzipierten Südpark einen topmodernen Auftritt hat.

Die Migros erkannte das Problem schon lange, doch ihre Bemühungen fruchteten nicht. Das Problem: Die Liegenschaft gehört nicht der Migros, sondern einem Immobilienfonds der Credit Suisse.

Nach jahrelangen Verhandlungen wurde nun eine Einigung gefunden. Die Migros verlässt das gesamte Untergeschoss und nutzt künftig nur noch das Erdgeschoss.

Für das Untergeschoss sucht der Credit-Suisse-Fonds eine neue Nutzung.

Kleiner, aber attraktiver

Im Erdgeschoss hat die Migros derzeit die Gourmessa-Stände untergebracht. In diesem Bereich konzentriert sie nun die gesamte Verkaufsfläche.

Aus dem einst grossen Supermarkt wird ein Quartierladen. Dieser soll dafür attraktiver daherkommen, unter anderem mit einer neuen Glasfassade. Der Umbau kostet 6,2 Millionen Franken. (mau)