«Basler Zmittag»

Die Muba geht neue Wege – und die bz macht mit

Velofahren darf man nur auf der Strasse? Ach was, wie diese Szene der Designmesse «machART Basel» beweist.

Am «Basler Zmittag» will die Muba ihre Gäste überraschen.

Velofahren darf man nur auf der Strasse? Ach was, wie diese Szene der Designmesse «machART Basel» beweist.

Am Talk des «Basler Zmittag» belichten wir typische Basler Themen von einer neuen Seite. Dabei kann auch mal eine Seilbahn über den Tisch gleiten.

Sofa, Wärmedecke, Wurst. Das war ein Hit, als es noch kein Internet gab. Und ist es heute noch, vor allem das Sofa und die Wurst. Bloss: Deswegen eine Publikumsmesse besuchen? Nee! Gibt ja Apps. Und einen Wurststand am Marktplatz. Das hat auch die Mutter aller Messen eingesehen.

Nun geht die Muba neue Wege. Das Zauberwort: erleben! Unter dem Stichwort «Inspiration.live» gibt es vom 20. bis am 29. April zahlreiche Welten rund ums Wohnen, Essen und ja, auch um Cannabis zu erleben. Der Besucher ist oft nicht mehr nur Zuschauer, sondern auch Akteur. Das gilt nicht nur für die Kinder in der Lego-Welt. Und die bz? Ist mittendrin!

Pro Innerstadt und die bz wollen ihre Gäste beim «Basler Zmittag» täglich neu überraschen. Und zwar nicht einfach so. Sondern wirklich überraschen. Das fängt beim Drei-Gang-Menü an. Das einzige, was jetzt schon verraten werden darf: Dieses Menü wird einem nicht einfach vor die Nase gestellt, nein, je nach dem muss der Gast selber aktiv werden, um sein Dessert essen zu können. Oder dieses wird nicht von Menschenhand serviert, sondern per Seilbahn.

Varieté und Talkrunden

Aber pssst!, ist schliesslich eine Überraschung. Anderseits: Ein bisschen etwas muss schon verraten werden, sonst kommt ja keiner. Das wäre jammerschade. Also, zuerst die Fakten: Das «Basler Mittag» dauert täglich von 12 bis 14 Uhr und kostet 30 Franken pro Kopf, wobei der Muba-Eintritt inbegriffen ist. Wer teilnimmt, wird bestimmt satt. Und das mehrfach, verspricht Pro-Innerstadt-Geschäftsführer Mathias Böhm: «Die Gäste werden sagen: Wow! Sie werden ihr Erlebnis jedem erzählen wollen und sagen: Alle meine Sinne wurden berührt.»

Die bz wartet im Vergleich zu Pro-Innerstadt nicht mit Varieté-Einlagen auf, verspricht aber ebenfalls auf hohem Niveau: Wir werden die Gäste staunen lassen, indem wir ihnen das Alltägliche näher bringen. Wir sprechen über Basel. Mit Leuten, die mehr wissen, als sie sonst sagen, weil es sonst selten um Seitenaspekte geht, sondern meistens um das grosse Ganze. Beispiel: die Fasnacht. Jeder kennt sie, viele sind Experten, doch die wenigsten wissen, dass die Fasnacht nicht drei Tage, sondern 365 Tage dauert.

Zweiter Zoo im Kleinbasel

Anderes Beispiel: der Zolli. Da fängt es schon an. Es gibt nicht nur einen Zoo in Basel, es gibt zwei. Der zweite heisst zwar nicht Zoo, sondern Tierpark, doch was spielt das für eine Rolle? Jeder war schon mal in den Langen Erlen, aber weiss auch jeder, was es bedeutet, so vielen Tieren ein zu Hause zu bieten? Welche Arbeit dahintersteckt? Was passiert, wenn ein Tier krank wird? Sie werden es erfahren.

Von den zehn Events bestreitet die bz die Hälfte mit. Dies immer mit Diskussionsrunden mit zwei Gästen zu den genannten Themen und zum Münster, der Christoph Merian Stiftung und den Fähren. Alles Dinge, die zu Basel gehören wie die Muba und über die es mehr zu wissen gibt, als man meint. Sie dürfen gespannt sein! Ach ja, die Tickets sind beschränkt. Früh buchen lohnt sich. 

Netter Nebenaspekt: Sie lernen neue Leute kennen, Zweiertischchen gibt es nicht. Das ginge ja gar nicht. Oder haben Sie schon mal ein Velo über einen Zweiertisch fahren gesehen? Eben.

Die bz nimmt an folgenden «Basler Zmittag» teil: 23.4. Thema Fähre, 24.4. Thema Fasnacht, 26.4. Thema Münster, 27.4. Thema Lange Erlen, 28.4. Thema Christoph Merian Stiftung. Tickets: https://ticket.muba.ch/MCH/MUB2018/Shop

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Autorin

Martina Rutschmann

Martina Rutschmann

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