Offiziell eröffnet wird die einstige "Mustermesse" traditionsgemäss von einem Bundesrat. Johann Schneider-Ammann, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung wird um 11 Uhr das symbolische Band durchschneiden. Als Neuerung gibt es nach dem Messerundgang eine öffentliche Podiumsdiskussion.

An der Frühjahresmesse Muba präsentieren sich in diesem Jahr 632 Aussteller, 80 mehr als 2016. Inklusive Parallelveranstaltungen werden 50 Prozent mehr Fläche bespielt als im vergangenen Jahr, heisst es in einer Mitteilung der Messe.

Das Fokusthema "Mobilität und Energie" vermittle nicht nur Informationen, sondern lade auch zum Mitmachen ein. Besuchende können etwa in einem Simulator einen Zug durch den Gotthardtunnel steuern, Elektroautos anschauen oder versuchen, genügend Energie zu produzieren, um von sich ein Foto zu schiessen.

Neun Schweizer Start-ups zeigen im Rahmen des Fokusthemas zudem ihre Ideen von smarten Steckdosen bis zu neuartigen E-Bikes. Insgesamt präsentieren sich an der Muba gemäss Mitteilung über 70 Jungunternehmen mit Lifestyle-, Design- und Technikprodukten. Daneben findet als weiterer Schwerpunkt erneut ein Festival mit Live-Acts aus der Musik- und Comedyszene statt.

Am ersten Messewochenende findet zum vierten Mal parallel zur Muba die Bastelmesse Creativa statt. Zudem ist mit Bricklive die gemäss Veranstaltern weltweit grösste Show für Lego-Fans zu Gast in Basel. Deren Eintritt ist jedoch nicht im Muba-Ticket inbegriffen.

Legosteine-Segen in der Messhalle.

Mit den Neuerungen will die Messeleitung auch gegen sinkende Besucherzahlen der Muba ankämpfen. Bei der Jubiläumsausgabe im vergangenen Jahr verzeichnete die einstige nationale Leistungsschau knapp 132'000 Eintritte. Bei ihrer 50. Ausgabe hatte die Messe noch mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher gezählt.