Die 29. Regio-Messe in Lörrach öffnete am Wochenende ihre Tore. Zu sehen gibt es alles, was die Region zu bieten hat. Auch Schweizer Anbieter stellen sich vor. Insgesamt werden bis zum nächsten Sonntag rund 70000 Besucher erwartet.

Es wäre wohl einfacher, aufzuzählen, was es hier nicht zu sehen, zu erleben und natürlich auch zu kaufen gibt. Die nach der Muba und der Herbstwarenmesse in Basel drittgrösste Publikumsmesse der Region lädt ein zum Schlendern, zum Verweilen und zum Staunen.

Es sind quasi mehrere Themenmessen integriert in einer. Dementsprechend vielschichtig ist das Publikum: Familien mit Kindern, Senioren und junge Menschen aus der ganzen Region.

Enorme Bandbreite

Gekleckert wird bei den 700 Ausstellern auf keinen Fall. Es gilt, sich von der besten Seite zu präsentieren. Gleich nach dem Eingangsbereich stehen Autos eines in Lörrach beheimateten Autoverkäufers in Reih und Glied. Gleich danach geht es in die Gartenwelt.

Es warten Gartenmöbel aller Art, Gartenzäune und als Highlight Whirlpools von der einfachen bis zur Luxusausstattung mit einer Halterung für Champagnerflasche- und Gläser. In der hintersten Ecke gleich neben Holztieren als Gartenschmuck gibt es Grabsteine zu bestellen gibt – das als Beispiel dafür, wie vielfältig die Messe ist.

Zu den beliebtesten Hallen gehört jene, in der regionale Gemeinden und Verkehrsunternehmen um die Gunst von Kunden und Gästen werben. Darunter auch die SBB, die das 150-Jahr-Jubiläum der Wiesentalbahn feiern. Jung und Alt können sich in einem Loksimulator versuchen.

«Wir wollen uns als grenzüberschreitendes Thema darstellen und unsere Verbundenheit mit der Region demonstrieren», erklärt Thomas Neff, Geschäftsführer der SBB Deutschland. Der Stand der SBB wird jährlich grösser, was die Bedeutung der Messe für regionale Verkehrsunternehmen unterstreicht.

Fachmesse für Businesskunden

Gleich neben den SBB zeigt sich die Gemeinde Riehen von ihrer besten Seite. Für Dominique Mollet, Geschäftsführer des Vereins «Pro Riehen», ist diese Promotion von grosser Wichtigkeit. «Es ist eine tolle Mischung des Publikums», begründet er die sechste Teilnahme der Gemeinde.

Über einen Wettbewerb versuchen die Standverantwortlichen, in Kontakt mit den Besuchern zu treten. Jeweils kurz nach Eröffnung um zehn Uhr morgens strömen die Leute auf das Gelände.

Die Freude an der Messe ist in Lörrach spürbar. Neben der Publikumsmesse, die den Hauptteil der 29000 Quadratmeter grossen Bruttofläche ausmacht, gibt es auch eine Fachmesse, an der sich Anbieter aus unterschiedlichsten Branchen Businesskunden vorstellen.

Will man wirklich alle Ecken der dicht besetzten Hallen und Aussenanlagen entdecken, braucht es mindestens einen halben Tag. Ohne ein kleines «Versucherli» von den diversen Verpflegungsständen davonzukommen, ist eigentlich nicht möglich.