Hochhaus
Die Roche legt den Grundstein für das höchste Gebäude der Schweiz

Roche realisiert am Konzernsitz in Basel das grösste Bauvorhaben in der 115-jährigen Geschichte des Pharmaunternehmens. Der 178 Meter hohe Büroturm, der 2015 bezogen werden soll, wird den Zürcher Prime Tower um 52 Meter überragen.

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Hier entsteht das neue Gebäude der Roche.
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Momentan hat es bloss eine grosse Grube.
Doch bis Ende 2014 sollen die Roche-Angestellten ein neues Bürogebäude erhalten.
Der «Bau 1» wird ein imposantes Gebäude.
Es wird das Stadtbild mitprägen.
So soll es im Innern des Bürogebäudes aussehen.
Die modernen Arbeitsplätze mit ein bisschen Grün geschmückt.
Hell und offen wird das Innere des Roche-Gebäudes.
Projektleiter Claus Herrmann und Verwaltungsratpräsident Franz Humer
Hier entsteht das höchste Gebäude der Schweiz
Grundsteinlegung mit Projektleiter Claus Herrmann, CEO Severin Schwan, Standortleiter Matthias Baltisberger, Verwaltungsratspräsident Franz Humer, Architekt Pierre de Meuron und Baudirektor Hans-Peter Wessels

Hier entsteht das neue Gebäude der Roche.

Zur Verfügung gestellt

Roche legt Grundstein für höchstes Gebäude der Schweiz. Es wird den Zürcher Prime Tower um 52 Meter überragen und ihm damit den Rang als höchstes Gebäude der Schweiz ablaufen.

Dem Pharmakonzern gehe es mit dem «Bau 1» indes nicht um Rekorde, sondern um das Funktionale, sagte Verwaltungsratspräsident Franz Humer am Mittwoch bei der Grundsteinlegung für das 550 Millionen Franken teure Projekt. Auf den 41 Etagen des Neubaus will Roche über 2000 Mitarbeitende unter einem Dach vereinen, deren Arbeitsplätze derzeit noch über ganz Basel verteilt sind.

Viertes Projekt von Herzog & de Meuron für Roche

Die Grundsteinlegung erfolgte in der 20 Meter tiefen Baugrube. Der Rohbau soll im Dezember 2014 stehen. Der Bezug des Gebäudes ist für das zweite Halbjahr 2015 vorgesehen. Entworfen wurde der «Bau 1» von den Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron, die damit in Basel bereits das vierte Projekt für Roche realisieren.

Der Neubau, der sich nach oben verjüngt, knüpft an die von Otto Salvisberg geprägte Architektur des Basler Roche-Areals an. Für den Architekten Pierre de Meuron ist wichtig, dass das Gebäude mit seiner schlichten, aber unverwechselbaren Form trotz seiner grossen Höhe nicht monumental oder gar erdrückend wirkt.

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Juri Junkov

Bereiche Forschung, Entwicklung, Produktion und Marketing

Roche wertet die Investition in den Neubau als weiteres Bekenntnis zum Standort Basel, an dem der Pharma- und Diagnostikakonzern rund 9000 der weltweit 80'000 Mitarbeitenden beschäftigt. Wenn die nach wie vor vorhandenen Standortvorteile weiter entwickelt werden, wird die Schweiz nach Überzeugung von Verwaltungsratspräsident Humer einer der besten Wissenschafts- und Innovationsstandorte bleiben.

Bestimmt ist der «Bau 1» für Mitarbeitende aus den . Konzernchef Severin Schwan verspricht sich vom Neubau namentlich auch einen besseren Austausch unter den Mitarbeitenden. Dieser Austausch sei die Grundlage jeder Innovation, sagte der CEO.