Panathlon Sport-Forum

Die Schweiz muss mehr in ihre Spitzensportler investieren

Von links: Patrick Magyar (Direktor Weltklasse Zürich), Dominique Gisin (Schweizer Skirennfahrerin), Roger Schnegg (CEO Swiss Olympic).

Von links: Patrick Magyar (Direktor Weltklasse Zürich), Dominique Gisin (Schweizer Skirennfahrerin), Roger Schnegg (CEO Swiss Olympic).

Am 7. Panathlon Sport-Forum im Hotel Hilton haben die Skirennfahrerin Dominique Gisin, Roger Schnegg (CEO Swiss Olympic) und Patrick Magyar (Direktor Weltklasse Zürich) über den Schweizer Spitzensport diskutiert. Hat dieser im internationalen Vergleich noch eine Chance?

Nach dem riesigen Erfolg der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft ist es schwierig, über die Frage «Hat die Schweiz im internationalen Spitzensport noch eine Chance?» zu diskutieren. Doch trotz oder gerade wegen des Finaleinzugs der Schweizer sei es notwendig, sich über den Schweizer Spitzensport zu unterhalten. Darüber waren sich viele einig, die am Donnerstagabend das siebte Panathlon Sport-Forum besuchten. Allen voran Roger Schnegg, CEO von Swiss Olympic: «Die Eishockey-Nati zeigt, dass wir Erfolg haben können. Aber wir müssen viel dafür tun.» Viel dafür tun heisst, auch Geld in den Sport zu stecken und die Politik für den Spitzensport zu sensibilisieren.

Erfolg ist nicht gratis

Ein Vorwurf von Patrick Magyar, Direktor von Weltklasse Zürich, lautet, dass die Schweizer Bevölkerung Topsportler zwar verehrt und gerne hat, aber möglichst wenig dafür tun will. Den Erfolg nehme man gerne, aber investieren wolle man nicht. Dominique Gisin, die Schweizer Skirennfahrerin, weiss, wie die Realität aussieht: «Wir sehen uns einer immer grösseren Konkurrenz gegenüber, die gleichzeitig auch immer stärker wird. Wir Schweizer sind nicht die einzigen, die Skipisten haben.» Umso wichtiger sei es, dass das Umfeld mehr Herzblut in den Spitzensport hineinfliessen lasse. Und Verrückte, die alles tun für den Sport, seien gefragter denn je.

Was am Sport-Forum weiter besprochen wurde und wie Städte wie Basel gefordert sind, lesen Sie am Samstag in der bz. (jam)

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