Basel

Die Sport-Toto-Gesellschaft ist seit 75 Jahren der Sportförderer schlechtin

Über 200 Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie der Sportwelt erwiesen der Sport-Toto-Gesellschaft die Reverenz. Ein Brunch, diverse Referate, Turnvorführungen und ein Plausch-Match rundeten den Sonntagmorgen ab.

Der Schweizer Sport, egal ob Breiten- oder Spitzensport, hätte ohne die Sport-Toto-Gesellschaft nicht jene Möglichkeiten, vor allem aber nicht Mittel, die nötig sind, um den Sport in der Bevölkerung noch mehr zu verankern und die Elitesportlerinnen und -sportler zu fördern.

War früher das Toto, mit 13 Fussball-Paarungen, die einzige Tipp- und Wettmöglichkeit, so gibt es heute im Internet-Zeitalter eine Riesenauswahl an Spielmöglichkeiten, wobei bei einigen ausländischen Wettanbietern durchaus Zweifel angebracht werden dürfen...

Gian Gilli, Leiter Spitzensport von Swiss Olympic und Missionsleiter an den Olympischen Spielen der Schweizer Delegation, erklärte unmissverständlich, dass «der Schweizer Sport ohne die Sport-Toto-Gesellschaft nicht existieren könnte». Jahr für Jahr werden dem nationalen Sport aus dem Lotterie-Fonds Millionen von Franken zugeführt.

Auch wenn der Sport in den letzten acht Jahrzehnten, in allen Bereichen, einen Wandel er- und durchlebt hat, so erwähnten alle Referenten, dass «Sport noch immer die wohl beste Lebensschule ist und sämtliche Altersgruppen und Bevölkerungsschichten tangiert und emotionalisiert».

All-Stars gewinnen gegen FC Nationalrat

Das All-Star-Team gewann den von Nicole Petignat, ehemalige Spitzenschiederichterin (Super League), geleiteten Match gegen den FC Nationalrat mit 6:5. Für jedes Tor gab es 500 Franken für die Sporthilfe. Der Betrag wurde dann spontan auf 7'500 Franken aufgerundet.

Gelungener Anlass mit viel Prominenz

Persönlichkeiten aus der Politik, sowohl kantonal wie national, sowie ehemalige und aktuelle Sporgrössen erwiesen der Jubiläumsfeier ihre Reverenz. Dass dies auf dem Landhof, der früheren Spielstätte des FC Basel stattfand, war nicht Zufall. Es war eine (Fussball-)Zeit, wo das Geld weniger eine Rolle spielte, dafür jeder Fussball- und Sportfreund jeweils Sport Toto spielte.

Gastgeber Roger Hegi, Direktor der Sport Toto Gesellschaft, durfte von einem gelungenen Anlass sprechen. Der einzige Ärger hatte der frühere Nationalliga-A-Fussballer am Samstagabend erlebt, als seine Old Boys (1. Liga) dem FC Basel im Schweizer Cup einen heroischen Kampf geliefert hatten und erst in der Verlängerung mit 0:1 verloren. Dass dabei der Ref dabei Rot-Blau sehr gut gesinnt war, ärgerte den OB-Trainer immer noch.

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