Regierungsratswahlen

Die SVP zieht sich zurück: Stefan Suter tritt im zweiten Wahlgang nicht mehr an

Für Stefan Suter ist nach dem ersten Wahlgang Schluss. Er tritt Ende November nicht mehr an. (Archivbild)

Für Stefan Suter ist nach dem ersten Wahlgang Schluss. Er tritt Ende November nicht mehr an. (Archivbild)

Die Basler FDP hat am Montag an ihrem Parteitag in Riehen BS ihren Regierungsrat Baschi Dürr für den zweiten Wahlgang in die Exekutive nominiert. Dagegen tritt SVP-Kandidat Stefan Suter nicht mehr an.

Dürr hatte im ersten Wahlgang von Sonntag das absolute Mehr klar verpasst. Der 43-jährige Justiz- und Sicherheitsdirektor Dürr hatte im ersten Wahlgang 22'149 Stimmen auf sich vereinigt. Das reichte zwar für Platz sieben, nicht aber für das absolute Mehr von 24'716 Stimmen.

Dürr muss am 29. November also wie bereits 2012 und 2016 im zweiten Wahlgang um den Verbleib in der Regierung kämpfen. Mit ihm werden voraussichtlich SP-Kandidat Kaspar Sutter, die amtierende Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann (Grünes Bündnis), die GLP-Kandidatin Esther Keller und die überraschend erfolgreiche bürgerliche Newcomerin Stephanie Eymann (LDP) ins Rennen um die verbleibenden drei Sitze steigen.

Die Parteidelegierten nominierten Dürr und Eymann

Parteipräsident Luca Urgese sagte im Hinblick auf den zweiten Wahlgang, dass die Wende weg von der rot-grünen Regierungsmehrheit in der Luft liege. Auch Dürr sprach von einer guten Ausgangslage, zusammen mit Stephanie Eymann die bürgerliche Mehrheit wiederzugewinnen. Es gehe darum, die Reihenfolge der Kandidatinnen und Kandidaten aus dem ersten Wahlgang zu halten, sagte er.

Die Parteidelegierten nominierten Dürr und die LDP-Kandidatin Eymann schliesslich per Akklamation für den zweiten Wahlgang.

SVP-Kandidat Suter verzichtet

Seinen Verzicht erklärt hat dagegen am Montagabend der SVP-Kandidat Stefan Suter. Dies habe er gemeinsam mit dem Parteivorstand beschlossen, teilte die SVP mit. Der Quereinsteiger Suter war im ersten Wahlgang mit 12'769 Stimmen auf dem neunten Platz gelandet. Es sei ihm gelungen, weit über die Parteigrenze hinaus Stimmen zu generieren, hält die SVP fest. Suter wird künftig im Grossen Rat politisieren.

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