Abos auf Swisspass

Die Zürcher habens jetzt – doch unser U-Abo muss immer noch warten

Bei jeder Kontrolle werden beim SwissPass die Uhrzeit, die Zug-/Kursnummer und die Ausweisnummer registriert. (Archiv)

Bei jeder Kontrolle werden beim SwissPass die Uhrzeit, die Zug-/Kursnummer und die Ausweisnummer registriert. (Archiv)

Der Swisspass ist die Fahrkarte der Zukunft, auf der dereinst die verschiedenen Abos der Schweizer Verkehrsbetriebe erfasst sein sollen. Während die Zürcher seit heute online sind, muss das U-Abo warten. Grund sind die Subventionen.

Während der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) seine Abos am Donnerstag komplett auf den Swisspass umstellte, muss die Region Basel warten. Wie Adrian Brodbeck, Geschäftsführer des Tarifverbunds Nordwestschweiz (TNW) auf Anfrage sagt, liege dies an den subventionierten U-Abos für die Einwohner des TNW-Gebiets.

Die technische Komplexität sei mit den unterschiedlichen Kostenstrukturen damit höher als in anderen Verbünden. Sobald die Technik abgestimmt sei, werde eine Anbindung beantragt. Über einen möglichen Einführungszeitpunkt des U-Abo auf dem Swisspass seien noch keine Angaben möglich, sagt Brodbeck. Der TNW arbeite aber mit Hochdruck daran.

In der Zwischenzeit verweist Brodbeck auf die bereits bestehenden technischen Möglichkeiten: "Der TNW bietet seine U-Abo bereits seit zwei Jahren über digitale Kanäle an, mit der Einführung U-Abo App auf dem Mobiltelefon." Daneben könne das U-Abo über analoge Verkaufskanäle am Automaten mit der U-Abo Card gelöst werden, am Schalter oder mit dem bewährten Einzahlungsschein.

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