Mode an der Muba
Diese jungen Designer wollen von Basel aus die Welt erobern

Ob coole Jacken, glänzende Schuhe oder süsse Kinderkleider - der Young Desinger's Market an der Muba hat für jeden Geschmack etwas im Angebot. Und die Nachwuchstalente freuen sich über neue Kunden von jung bis alt.

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Sabine Lauber vom Basler Label «It's Lauber» ist zufrieden: «Wir sind das erste Mal an der Muba und es läuft sehr gut, viele ganz unterschiedliche Leute sehen unsere Mode und wir können neue Kontakte knüpfen».

Schuhe gefallen älteren Damen

Die junge Frau kreiert zusammen mit einer Kollegin zusammen in einem Atelier in einem Hinterhof in Basel edle Stücke mit verspielten Details. Hochwertige Accessoires aus Leder, sowie Taschen sind ebenfalls im Angebot. «Wir verwenden edle Stoffe und natürliche Materialen wie Baumwolle und Leder.» Die Stücke kosten zwischen 140 Franken für Accessoires bis zu 1000 Franken für eine Jacke.

Ein anderer Jungdesigner ist begeistert von der Muba. Henri aus Neuchâtel ist zusammen mit seinen Designerkollegen für die Marke Bossi in Basel vor Ort. «Unser Stand läuft mit Abstand am besten», sagt er stolz. Zum Beispiel würden sie von den selbst designten Glitzerschuhen pro Tag rund neun Paar verkaufen. «Aber nicht die jungen Leute sind interessiert, vor allem ältere Damen wollen unsere Schuhe kaufen», sagt er und lacht. Das habe ihn dann schon etwas überrascht.

20 regionale und national bekannte Jungdesigner

Auch Second-Hand-Kindermode gibts von jungen Designerinnen zu bestaunen. Bunte Kleidchen und Hosen aus alten Hemden zusammengenäht gibt es beim Stand vom Basler Label la mela. Die Designerin selber konnte an diesem Tag nicht vor Ort sein - dafür sprang die Mutter für sie ein.

Insgesamt sind es rund 20 regionale, aber auch national bekannte Jungdesigner, die ihre Kreationen an der Muba präsentieren. Initiator ist der Basler Produktdesigner Sacha Roche. «Gerade junge Kreative kreieren oft spannende und neue Sachen, doch es fehlt an Plattformen, wo sie ihre Mode zeigen können. Deswegen hat die Muba den Designermarkt geschaffen.» (jep)