Im Unterengadin, rund dreieinhalb Zugstunden von Basel entfernt, stimmten am Sonntag sechs Bergdörfer einer historischen Fusion zu: Scuol, Sent, Tarasp, Ardez, Ftan und Guarda verschmelzen zur grössten Gemeinde der Schweiz. Diese wird rund 438 Quadratkilometer gross.

Zum Vergleich: Basel-Stadt steht auf gerade mal 37 Quadratkilometern. Der ganze Kanton würde also 11,8 Mal in das Bündner Bergdorf hineinpassen. A propos: Zusammen haben alle sechs Dörfer etwa 4700 Einwohner. Das ist ein bisschen weniger als das Wettsteinquartier. Grösse ist eben relativ. (mkf)