Verkehr

Doris Leuthard: «Basel muss wissen, was es will»

Verkehrskollaps in der Nordwestschweiz – nein danke! Bundesrätin Doris Leuthard im Schützenhaus im Gespräch mit Nationalrat Markus Lehmann.

Verkehrskollaps in der Nordwestschweiz – nein danke! Bundesrätin Doris Leuthard im Schützenhaus im Gespräch mit Nationalrat Markus Lehmann.

Ohne einheitliches Auftreten droht der Region Basel der Verkehrskollaps, sagt Bundesrätin Doris Leuthard.

Nein, es sei keine Wahlveranstaltung, meinte CVP-Nationalrat Markus Lehmann zum Auftritt von CVP-Bundesrätin Doris Leuthard am Mittwochabend im Schützenhaus. Es sei aber bei der Basler CVP Tradition, die eigene Bundesrätin zum Gespräch einzuladen.

Thema der von Markus Lehmann moderierten Veranstaltung mit 70 Teilnehmern war der drohende Verkehrskollaps in der Nordwestschweiz. Der Druck werde sich erhöhen, warnte die Verkehrsministerin. Die Mobilität auf Schiene und Strasse werde bis 2030 nochmals enorm zunehmen. Zahlreiche teure Infrastrukturprojekte, wie etwa eine zweite Gotthardröhre müssten daher bald angegangen werden.

Ein grosses Problem sei aber Basel. Der Bund habe der Region die höchste Problemstufe 3 zugeteilt. Dies zu ändern erfordere Zusammenarbeit über Kantons-und Landesgrenzen hinaus, so die Verkehrsministerin. Auch gelte es, ideologische Differenzen hinter sich zu lassen. Man sei aber auf gutem Weg.

So soll die Situation auf der A2 bei der Hagnau, der meist befahrenen Autobahn der Schweiz, entschärft werden. Beim Rheintunnel seien sich Bund und Kanton über die Realisierung grundsätzlich einig. Es werde aber noch über Finanzierungsschlüssel und Umsetzung debattiert. Entscheidend sei, dass Basel wisse, was es wolle und dann in Bern entsprechend auftrete.

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