Es ist noch keine Woche her, da hat FC-Basel-Verteidiger Aleksander Dragovic zu Thema Kiew Nein gesagt. Nun geht er trotzdem: «Ich bin extrem erleichtert, dass der Transfer über die Bühne ist», sagt Dragovic gegenüber «kurier.at».

Der österreichische Nationalspieler sagt auch, dass er nicht wegen des Geldes gehe. «Ich gehe zu Dynamo Kiew, weil sich der Klub enorm um mich bemüht hat. Dynamo hat grosse Ziele, auch international. Da möchte ich sehr gerne dabei sein.»

Schon nächste Woche im Einsatz

Die Ukrainer wollen laut Dragovic Meister werden und nächste Saison in der Champions League spielen. «Ich möchte in meiner Karriere den nächsten Schritt machen», sagt Dragovic weiter. «Kiew ist eine tolle Herausforderung für mich. Mein grosser Dank gilt aber auch dem FC Basel, dem ich extrem viel zu verdanken habe.»

Dragovic fliegt am Freitag von Kiew zurück nach Basel. Bereits in einer Woche soll er im Spitzenspiel gegen Schachtar Donezk sein Debüt für Dynamo Kiew geben.

Für den FC Basel ist der Wechsel vor allem ein gutes Geschäft. Dragovic wechselt für 9 Millionen Euro in die Ukraine. Der FCB hatte den Östereicher 2011 für eine Million von der Wiener Austria übernommen. Die partizipiert laut «kurier.at» am Wechsel mit 0,5 Millionen, der Rest bleibt in Basel. (rsn)