Das Kuratorium der Internationalen Bauaustellung (IBA) hat an den letzten Hearings zwei weitere Projekte nominiert: «Zoom» und «motoco». Das Projekt «motoco» sieht den Aufbau eines trinationalen Kreativzentrums vor. Ins Leben gerufen wurde dieses Projekt vom gleichnamigen Verein sowie des Instituts HyperWerk und der Société d'équipement de la région mulhousienne.

Die Projektverantwortlichen stehen gemäss einer Medienmitteilung der IBA vor der Unterzeichnung eines Mietvertrags für eine Liegenschaft auf dem DMC Areal in Mulhouse - ebenfalls ein IBA Projekt. «Die humvorvolle Bezeichnung ,Mulhouse als das Est End Basels', hat gut gefallen, weil es zeigt, dass die Region zusammenrückt», heisst es in der Mitteilung.

Agglomeration entdecken

Das Projekt «Zoom» sieht eine drumrum Raumschule vor. Diese soll Kinder und Jugendliche dazu einladen, «die Agglomeration mit allen Sinnen neu zu entdecken und ihren Stadtplan zu entwickeln». Einen ersten Auftritt wird dieses Projekt mit dem Spiel «via IBA Basel» und einem Kinder- und Jugendtag am 3. November während der Projektschau haben.

Dem Projekt «Haus der Architektur» gelang der Schritt vom Kandidatenstatus zur Vornomination. Mit diesem möchten der Bund Schweizer Architekten Ortsgruppe Basel sowie der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein Sektion Basel in Zusammenarbeit mit Deutschland und Frankreich Angebote auf dem Gebiet der Vermittlung von Architektur und Design an einem Ort bündeln.

Ab Mitte August wird eine mobile Ausstellung durch die Region geschickt, bevor am 19. Oktober die Ausstellung mit allen IBA-Projekten in Basel eröffnet wird. (jam)