Wenn der Basler Paradeblock seine Form bestätigt, könnten die Sharks mit Brandon Buck und Kyle Greentree den erhofften Glücksgriff gelandet haben. Die Kanadier gehörten letzte Saison in der österreichischen Liga auf höherem Niveau schon zu den Top-Spielern.

Harmonieren die beiden Legionäre mit Michel Riesen so gut wie gegen die GCK Lions mit vier Toren auf ihrem Konto, könnten die Basler Hockeyfans mit mehr Offensivkunst verwöhnt werden als in den letzten Jahren.

Die Linie kann mit ihrer Zugkraft und ihrer Torgefahr für die Entscheidung sorgen und hat im Schatten der Stars mit dem Einheimischen Louis Heinis einen Verteidiger, der bereit scheint für den nächsten Schritt. Doch um sich nach oben zu orientieren, braucht es mehr.

«Wir haben eine gute zweite, eine gute dritte, eine gefährliche vierte Linie», sagte Stecher. «Wenn wir einen guten vierten Block haben, kann der die ersten drei Linien stärker machen.»

Eine klassische Rollenverteilung nach nordamerikanischem Muster gibt es nicht. Viel mehr legt Stecher wert auf eine Ausgewogenheit an Muskelkraft und Technik innerhalb der Blöcke und erwartet für die Saison mehr Konsistenz.

«Bei allen müssen gute Momente zur Normalität werden», so der frühere NLA-Torhüter.

In der zweiten Linie spielte bislang der Center Matthias Rossi erfreulich. Der Aargauer pendelte zwei Jahre zwischen Zug und Thurgau und möchte nun am Rheinknie Fuss fassen. Er zeigte sich einsatzfreudig und mit einer guten Bullyquote. An seiner Seite hat er die bisherigen «Sharks» Marvin Frunz und den kontergefährlichen Pascal Wittwer. Der dritte Sturm Arnold-Theodoridis-Scherwey ist ganz durch bisherige Spieler gebildet, dahinter hofft man sich von den Berner Leihgaben Akzente.

Stecher gab konsequent allen Linien inklusive dem eigenen Junior Raoul Seiler als 13. Stürmer Eiszeit. Derzeit kann er die Blöcke füllen, doch er weiss, dass er nicht viele Ausweichmöglichkeiten hat.

«Hinter dem Hoger haben sie 18 Stürmer», sagte er mit Verweis in Richtung Olten, «wir haben 14.»

Er hofft daher noch auf eine zusätzliche Offensivkraft, wobei der Kanada-Schweizer Tim Traber nach seiner Probewoche kein Thema mehr ist.