Basel

Ein Comic-Roman ist ein Riesenhit auf dem Bücherschiff

«Gregs Tagebuch» ist voller Witz und Charme. Juri Junkov

«Gregs Tagebuch» ist voller Witz und Charme. Juri Junkov

Im achten Band von Jeff Kinneys Comic-Roman «Gregs Tagebuch» geht es um Freunde, Familie und eine Wunderkugel. Das Buch gehört zu den beliebtesten auf dem Basler Jugendbücherschiff.

Greg ist verzweifelt: Sein bester Freund Rupert hat seit dem Valentinsball eine Freundin namens Abigail. Plötzlich ist er auf sich allein gestellt, sei es auf dem Schulweg, bei Hausaufgaben oder in der Schule. Abigail hat Greg eiskalt ersetzt und er muss nun herausfinden, wie er diese für ihn neue Situation meistert. So beginnt der achte Band von Gregs Tagebuch «Echt übel!» Das Buch ist witzig und charmant – und es ist eines der beliebtesten Bücher auf dem Basler Jugendbücherschiff.

Neue Freunde finden ist schwer

Greg versucht, mithilfe von Arbeitsgemeinschaften der Schule, Ratschlägen seiner Mutter und seinem eigenen Verstand neue Freunde zu finden. Doch das ist schwerer als er gedacht hat. Denn ein Leben ohne seinen besten Freund Rupert ist eigentlich unvorstellbar. Da kommen ihm die Osterferien gerade recht, weil er sich dann keine Gedanken über die Schule machen muss.

Doch seine Familie, die vor allem aus den Schwestern von Gregs Mutter besteht, ist nicht weniger anstrengend. Die alljährige Eiersuche bei der Grossmutter ist auch nicht mehr die Gleiche, weil die Oma immer mehr an Verstand verliert und die Eier nicht mehr mit Süssem, sondern Unnützem füllt.

Greg lässt sich von den vielen Strapazen nicht unterkriegen und schöpft Hoffnung im Kleiderschrank seiner Mutter und in einer Wunderkugel, die ihm einige Fragen und deren Antworten abnimmt.

Nicht einfach ein Kinderbuch

Der Autor Jeff Kinney verfasst seine Comicromane mit sehr sympathischen, aber einfachen Figuren, die die Geschichte ergänzen. Obwohl viele Leser eigentlich keine vorgezeichneten Gesichter der Protagonisten haben möchten, und sich diese lieber selber vorstellen, sind die Figuren in den Comicromanen eine wunderbare Ergänzung. Die Texte sind mit erfrischender Leichtigkeit geschrieben und verleiten oft zum Schmunzeln. Auch wenn Gregs Tagebuch als Kinderbuch gilt, begeistert es in manchen Situationen Erwachsene sicher mehr als Kinder.

Die Erlebnisse des kleinen Jungen drängen zum Weiterlesen und entsprechen den Gedanken und Sichtweisen eines Kindes in seinem Alter – obwohl auch Eltern etwas von dem kleinen Jungen lernen können.

Die Vorfreude ist gross, denn der neunte Band der Comicreihe soll im Frühjahr erscheinen.

Das Jugendbücherschiff ankert noch bis zum 5. Februar an der Schifflände.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1